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Umfrage Wer informiert sich wie?

Die Stadt Wiesbaden Stadt gibt eine repräsentative Telefonumfrage in Auftrag. Sie will herausfinden, wie sich die Bürger über das Stadtgeschehen informieren - und ihr eigenes Angebot verbessern.

04.12.2012 09:43
Im Wiesbadener Rathaus will man wissen, wie sich die Menschen draußen auf den neusten Stand bringen. Foto: Michael Schick

Aus der Zeitung? Dem Internet? Auf dem Markt oder in der Kneipe? – Wie sich die Wiesbadener über das lokale und kommunalpolitische Geschehen in ihrer Stadt informieren, das möchte die Rathausspitze erfahren. Dazu hat sie eine repräsentative Telefonumfrage in Auftrag gegeben, teilte ein Rathaussprecher mit.

Das Meinungsforschungsinstitut INFO aus Berlin befragt derzeit im Auftrag des Amtes für Stadtforschung und Statistik 2000 zufällig ausgewählte Wiesbadener im Alter zwischen 14 und 79 Jahren zu ihrem Informations- und Kommunikationsverhalten. Auch das Interesse und die Teilhabe am sozialen und politischen Leben werden erfragt.

Zudem sollen die Interviewten angeben, für welche lokalen Themen sie sich besonders interessieren, wie sie die Arbeit von Politik und Verwaltung in Wiesbaden beurteilen, welche Informationsquellen und Medien sie im Einzelnen nutzen und ob sie sich kommunalpolitisch engagieren beziehungsweise sich eine Bürgerbeteiligung vorstellen könnten.

Migranten besser erreichen

Ziel der Stadt ist es, alle Einwohner über kommunale Angelegenheiten umfassend zu informieren und zur Teilnahme am städtischen Leben zu motivieren. Von besonderem Interesse seien zudem mögliche Unterschiede zwischen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund hinsichtlich des Interesses am kommunalen Geschehen, der Beteiligung an Diskussionen in der Stadtgesellschaft, der Mediennutzung und dem Kommunikationsverhalten.

Deshalb werden neben 750 deutschstämmigen Einwohnern 1250 Wiesbadener befragt, die einen Migrationshintergrund haben. Bei Bedarf würden die Interviews in Türkisch, Russisch, Serbokroatisch, Polnisch, Arabisch sowie Englisch und Französisch durchgeführt.

Die Befragung ist anonym und die Teilnahme freiwillig. Gleichwohl fordert das Amt für Stadtforschung und Statistik alle Ausgewählten zum Mitmachen auf, da nur bei einer großen Zahl von Interviews aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen seien. Der Datenschutz sei während der Erhebung und der Datenauswertung gewährleistet. (byb.)

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