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Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden Sternschnuppenmarkt öffnet

Der Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden ist ein einträgliches Geschäft und belebt die Wiesbadener Innenstadt. Die Marketing-Gesellschaft will daher die Öffnungszeit der beliebten „Winterstubb“ verlängern.

Sternschnuppenmarkt
Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden. Foto: Michael Schick

Mit der Eröffnung des Sternschnuppenmarkts beginnt in Wiesbaden nicht nur wieder die besinnliche Adventszeit. Der Markt ist auch für Standbetreiber und die in der Stadt ansässigen Einzelhändler und Gastronomen ein einträgliches Geschäft. Und er tut der ansonsten am Abend verlassenen Innenstadt gut, weil sich viele Menschen in den Straßen tummeln. Dies möchte die Wiesbaden Marketing-Gesellschaft ausnutzen und verlängert die Öffnungszeit der beliebten „Winterstubb“ am Mauritiusplatz um eine Stunde.

„Die Winterstubb und das Riesenrad haben die Aufenthaltsqualität des Platzes erhöht“, sagt Bürgermeister Oliver Franz (CDU). Besucher, die in der Winterstubb am Fuße des Riesenrads nicht nur Lebkuchen und Punsch, sondern in diesem Jahr auch hessische Spezialitäten kosten dürfen, können also getrost bis 22 Uhr bleiben. „Wir gucken, wie das ankommt“, sagte der Ordnungsdezernent, „bei Besuchern und den Anwohnern.“ Ein Lärmmessgerät soll die Dezibelbelastung aufzeichnen.

Mit 138 Ständen, fünf mehr als im Vorjahr, ist der Sternschnuppenmarkt abermals gewachsen. Wegen der Baustelle am hessischen Landtag weichen einige Stände auf die Grünfläche aus.

Auch die Schneekugelbeleuchtung in den Bäumen wurde ausgeweitet. Ansonsten verlässt sich der Markt auf sein bewährtes Konzept. Und das mit Erfolg. Seitdem die Stadt den Beschickern im Jahr 2001 ein einheitliches Erscheinungsbild für die Buden auf dem Schlossplatz zwischen Rathaus und Stadtschloss sowie rund um die Marktkirche auferlegte und das Angebot kontrolliert, wird der Wiesbadener Weihnachtsmarkt immer beliebter. „Früher war dies eine armselige Veranstaltung, heute kommen Busse aus den Niederlanden und anderen Ländern nach Wiesbaden“, berichtet Franz stolz.

Wie viele Menschen den Sternschnuppenmarkt besuchen, können die Veranstalter nur schätzen, sie gehen von mehreren Hunderttausend aus.

Bei der Eröffnungsfeier am Dienstag, 27. November, auf dem Schlossplatz wird mit einem so großen Andrang gerechnet, dass die Sicherheitsleute nicht mehr als 5000 Besucher auf den Platz lassen. Wer das Eröffnungszeremoniell und die einschwebenden Engel miterleben möchte, solle sich also rechtzeitig auf den Weg machen, rät die Verwaltung.

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