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Städtepartnerschaft Werke vom Raum zwischen uns

Zum Städtepartnerschaftsjubiläum zwischen Wiesbaden und Breslau gibt es eine Ausstellung.

27.09.2012 21:23

Mit einer großen Ausstellung erinnert die Stadt an das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Wiesbaden und Wroclaw (Breslau). Zu sehen sind im Kunsthaus am Schulberg und im Wiesbadener Rathaus Arbeiten von 79 Künstlern der Breslauer Eugeniusz-Geppert-Akademie der Schönen Künste.

Dass es dieses Jahr eine solche Ausstellung geben würde, war lange Zeit undenkbar. Vor ein paar Jahren wäre der Deutsch-Polnische Verein, der 1988 zur Unterstützung der Städtepartnerschaft gegründet worden war, beinahe aufgelöst worden. Waren am Anfang noch alle begeistert, hatte der Verein anfangs noch viele Mitglieder und ein ganz ordentliches Polster, ging mit der Zeit der Schwung verloren. Nur der stellvertretende Vorsitzende Karl Reininger hielt den Verein aufrecht, indem er jedes Jahr eine Steuererklärung einreichte. Aktivitäten gab es kaum. Bis zum Jahr 2011, als Gerhard Fehrer und die in Wiesbaden lebende Polin Jadwiga Lange den Verein wieder reaktivierten – quasi ein Happy End rechtzeitig vor dem großen Jubiläum.

Das haben die Mitglieder in diesem Jahr auch gebührend gefeiert. Und tun es auch weiterhin. Ihr Jubiläum krönen sie mit der Ausstellung „Der Raum zwischen uns“, die am 11. Oktober eröffnet wird. Am Schulberg ist sie bis 4. November dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 und donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Im Rathaus sind ebenfalls Werke zu sehen, bis zum 27. Oktober, montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr.

Eröffnet wird die Ausstellung von Oberbürgermeister Helmut Müller und Kulturamtsdezernentin Rose-Lore Scholz (beide CDU). Die Ausstellung zeige die „ganze Vielfalt der zeitgenössischen Kunst der niederschlesischen Metropole in einer seltenen Vollständigkeit“, sagt Scholz.

Zu sehen sind Werke in nahezu allen Gattungen und Techniken: von der Bildhauerei und Grafik bis zur traditionellen Tafelmalerei und zu Medienkunst. Die Exponate stammen von Professoren, Dozenten und Absolventen der Gep-pert-Akademie, die nach Angaben des Wiesbadener Kulturamts zu den wichtigsten und mit 900 Studenten größten Akademien in Polen gehört.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in den Sprachen Deutsch, Polnisch und Englisch mit zahlreichen Abbildungen, einer Vorstellung der Künstler und einer kunsthistorischen Einführung. Ein Teil des Katalogs ist einer weiteren Ausstellung gewidmet. Die wird am 11. Dezember im Breslauer Architekturmuseum eröffnet und zeigt Arbeiten Wiesbadener Künstler. (uf.)

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