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Marktkirche Wiesbaden Blitzschlag legt Orgel lahm

Die geschichtsträchtige Orgel in der Wiesbadener Marktkirche ist unbespielbar: Ein Blitzeinschlag machte der empfindlichen Elektronik den Garaus. Erst vor vier Jahren war das Instrument für 80.000 Euro repariert worden - auch damals nach einem Unwetter-Schaden.

28.07.2014 13:55
Kantor Thomas Frank kontrolliert die Elektronik der Orgel in der Marktkirche Wiesbaden. Foto: dpa

Ein Blitzeinschlag hat die geschichtsträchtige Orgel der Wiesbadener Marktkirche unbespielbar gemacht. „Da geht nichts mehr“, sagte am Montag Organist Thomas J. Frank der Nachrichtenagentur dpa. Ein „Überspannungsschaden“ habe die empfindliche Elektronik der Orgel lahmgelegt.

Bei einem schweren Gewitter hatte ein Blitz am Freitag die Stromleitung getroffen, wie Frank weiter berichtete. Wo genau, ist unklar. Im Gotteshaus selbst gab es sonst keine Schäden. Mit ihren rund 90 Metern Höhe ist die Marktkirche eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Radiosender Hit Radio FFH hatte zunächst darüber berichtet.

Wie kostspielig die Reparatur wird, konnte Frank nicht beziffern. Vor vier Jahren war die Orgel schon einmal nach einem Unwetter für 80.000 Euro repariert worden. So teuer werde es dieses Mal aber nicht, glaubt Frank, der den Gottesdienst jetzt mit einer kleinen Behelfsorgel begleitet.

Die aus dem Jahr 1863 stammende Orgel der Marktkirche ist die größte im Bezirk der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Auf der Orgel spielten auch Albert Schweitzer und der zeitweise in Wiesbaden lebende Komponist Max Reger. (dpa)

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