Lade Inhalte...

Kommunopoly Bei falscher Antwort ins Gefängnis

OB-Kandidaten stellen sich Kommunopoly und Diskussionen.

11.01.2013 21:45

In den kommenden Wochen werden die Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters am 24. Februar in die Mangel genommen. Sie müssen sich mit kritischen Fragen auseinandersetzen und zeigen, wie sie künftig die Geschicke der Landeshauptstadt lenken wollen.

Der Chefsessel im Rathaus ist hart umkämpft. Fünf Kandidaten gibt es, die um das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen gehen: Amtsinhaber Helmut Müller (CDU), Sven Gerich (SPD), Christiane Hinninger (Grüne), Torsten Hornung (Die Mitte) und Peter Silbereisen (parteilos). Ein sechster Mitbewerber stand in den Startlöchern, doch die Piraten hatten Hans-Jörg Tangermann in allerletzter Sekunde zurückgepfiffen.

Um den Wählern eine kleine Hilfestellung zu geben, hinter welchem Namen er sein Kreuzchen am 24. Februar machen soll, finden bis zur Wahl verschiedene Podiumsdiskussionen statt. Den Auftakt macht die Stadtversammlung der Katholiken Wiesbadens am Montag, 14. Januar. Im Roncallihaus, Friedrichstraße 26 - 28, werden ab 19 Uhr Helmut Müller, Sven Gerich und Christiane Hinninger Rede und Antwort unter anderem zum verkaufsoffenen Sonntag und zu der Neuregelung der Kita-Gebühren stehen.

Kurz vor der Wahl, am 19. Februar, lädt auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu einer Diskussion ein. An dieser werden alle fünf Kandidaten teilnehmen. Sie werden von 17 bis 19 Uhr im großen Saal vor allem über Wirtschaftsthemen diskutieren, zum Beispiel erklären, wie sie die Ansiedlung von Unternehmen in Wiesbaden unterstützen und Akzente setzen wollen. Moderator ist IHK-Pressesprecher Gordon Bonnet. Angemeldet werden kann sich unter 0611/1500103.

Zum „Kommunopoly“ lädt am 4. Februar der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein. Sven Gerich, Christiane Hinninger, Torsten Hornung und Peter Silbereisen werden in einer Art Monopoly-Spiel gegeneinander antreten. Helmut Müller hat abgesagt. Im Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38, ist ein Spielfeld aufgebaut. Anstelle von Straßennamen prangen auf den Feldern Themengebiete wie etwa Verkehr, Kultur, Arbeit, Haushalt.

Kommt ein Kandidat auf eines dieser Felder, muss er Stellung beziehen. Zudem gibt es Ereignisfelder, bei denen Fragen zur Kommunalpolitik beantwortet werden müssen. Antwortet der Kandidat falsch, landet er im Gefängnis und kann sich nur befreien, wenn er eine Sechs würfelt.

Laut DGB sollen ein oder zwei Runden gespielt werden – wie es der Zeitplan zulässt. Los geht es um 18 Uhr. Einen Sieger wird es an diesem Abend jedoch nicht geben. Den küren die Wähler erst am 24. Februar. (uf.)

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen