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Folklore mit Sportfreunden

Musik-Festival zum zweiten Mal vor dem Schlachthof / "Probleme kriegen wir in den Griff"

23.08.2008 00:08
MARIO THURNES

Dietmar Krah spricht von dem vielen Lob, das der Veranstalter, die Schlachthof Kultur, für das "Folklore 007" erhalten habe. Doch so ganz kann er das nicht aufrechterhalten. Schließlich fiel die Kritik nach dem Umzug vom Schlosspark vor den Schlachthof so derb aus, dass der Internetchat geschlossen werden musste. Daher sagt Krah dann relativierend: "Die Probleme, die es im Vorjahr gegeben hat, kriegen wir zu 80 bis 90 Prozent in den Griff."

Allen voran das Programm. Im Vorjahr hatte das Schlachthof-Team orakelt und Überraschungen versprochen, statt ein genaues Programm zu veröffentlichen. In diesem Jahr machen sie eine klare Ansage: Die Sportfreunde Stiller spielen am ersten Tag des Folklore 008, am Freitag, 29. August. Der Auftritt beginnt gegen 21 Uhr. Außerdem spielen im Laufe der insgesamt drei Tage: Blackmail, Roman Fischer und The Apples.

Erstmals kein Zelten

Das Schlachthof-Team teilt das Gelände neu auf: Die Händler und Initiativen rücken mit ihren Ständen in die Nähe der Hauptbühne. Im Vorjahr mussten sie hinter dem Schlachthof-Gebäude aufbauen und fühlten sich entsprechend abgeschnitten. Hinterm Schlachthof gebe es diesmal nur Programmpunkte, "die die Ruhe gut vertragen können" - etwa die Lieder am Lagerfeuer. "Da einige Baustellen mittlerweile abgeschlossen sind, stehen uns 900 Quadratmeter mehr an Festivalfläche zur Verfügung", sagt Krah. Der Eingang zum Gelände liegt hinter dem Hauptbahnhof. Mit dem Zelten lief es laut Krah im Vorjahr nicht gut. Deswegen wird es dieses Jahr nicht möglich sein. Erst wenn keine Baustellen mehr am Gelände sind, in ein bis zwei Jahren, gibt es diese Option wieder.

Draußen werde bis 22 Uhr Musik gemacht, eine Ausnahme machen die Sportfreunde, die bis 23 Uhr spielen. Vor Mitternacht kämen dann leisere Akteure dran, etwa Kabarettisten. Nach Mitternacht steigen im Schlachthof und in der "Räucherkammer" Partys. Die Tageskarten kosten zwischen 5 und 8 Euro, Festivaltickets gibt es nicht. "Der Vorverkauf läuft so gut wie noch nie", sagt Hendrik Seipel-Rotter vom Schlachthof.

www.folklore-wiesbaden.de

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