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EBS-Affären "Imageschaden für die Stadt"

Umstrittene Zuschüsse und Gutachteraufträge, Ermittlungen gegen Präsident Jahns - SPD-Fraktionschef Imholz sieht angesichts der Affären rund um die European Business School den guten Ruf Wiesbadens in Gefahr.

23.02.2011 15:15
Neues EBS-Domizil - das Gerichtsgebäude in der Moritzstraße. Foto: FR/Rheker

"Wir fragen uns, was als nächstes kommt“, sagte gestern SPD-Fraktionschef Axel Imholz angesichts aktueller Berichte über die private Hochschule European Business School (EBS). Nun werde auch noch gegen den Präsidenten der Hochschule, Christopher Jahns, ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelt wegen des Verdachts der Untreue. Mittlerweile sind laut dem Sprecher der Behörde, Hartmut Ferse, eine Schutzschrift von Jahns Anwalt sowie ein von der EBS bestelltes Gutachten einer Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft eingegangen, diese würden geprüft.

„Das nimmt ja alles kein Ende und schadet damit dem Image der Stadt“, so Imholz. Öffentliche Zuschüsse von mehr als 60 Millionen Euro, mehrere Gutachteraufträge von der Stadt, staatsanwaltliche Ermittlungen, eine Kampagne mit einem Titel, den die EBS noch gar nicht erworben habe. „Wir werden täglich bestärkt, dass eine solche großzügige Unterstützung einer privaten Mini-Hochschule durch die Stadt nicht gerechtfertigt war und ist.“( rmu)

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