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AfD in Wiesbaden AfD-Chefin trifft auf Protest

AfD-Chefin Frauke Petry spricht in Wiesbaden vor 100 Zuhörern. Derweil protestieren vor der Tür rund 120 Menschen. Im Saal sagte Petry, die Zeiten stünden gut für die AfD. „Man verschweigt uns nicht mehr, man verlacht uns nicht mehr – man bekämpft uns.“ Sie fügte hinzu: „Wir kommen voran.“

Frauke Petry. Foto: REUTERS

Die Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, ist vor 100 Zuhörern in einer vollen Gaststätte in Wiesbaden-Erbenheim aufgetreten. Vor der Tür protestierten etwa 120 Menschen aus der linken Szene gegen die Veranstaltung. Sie forderten Autofahrer zum „Hupen gegen rechts“ auf und hielten Plakate mit der Aufschrift „Refugees welcome“ hoch. Auf der Gegenkundgebung sprachen Vertreter der Linken und der SPD-Jugendorganisation Jusos.

Im Saal sagte Petry, die Zeiten stünden gut für die AfD. „Man verschweigt uns nicht mehr, man verlacht uns nicht mehr – man bekämpft uns.“ Sie fügte hinzu: „Wir kommen voran.“

Außer Petry sprachen der nordrhein-westfälische AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell (früher FDP), der einige Jahre in Wiesbaden gelebt hatte, und einer der hessischen Landessprecher, Peter Münch, der früher Mitglied der rechtsextremen Republikaner gewesen war. Die AfD hat nach eigenen Angaben in Wiesbaden 78 Mitglieder. Kreisvorsitzender ist Eckhard Müller, ein 68-jähriger Rentner, der früher als Volkswirt tätig war.

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