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Wölfersheim Anbau für die Oberstufe

Die Erweiterung der Singbergschule ist im Frühjahr fertig. 2018 soll hier dann das erste Abitur gemacht werden.

Die Arbeiten am Anbau der Singbergschule schreiten zügig voran. Das teilt die Gemeinde Wölfersheim mit. Mit der Einführung der Oberstufe zum Schuljahr 2015/16 sei die Schule immer mehr gewachsen, inzwischen gebe es rund 1200 Schülerinnen und Schüler.

2018 soll hier das erste Abitur gemacht werden. Deshalb sei auch der Raumbedarf erheblich gewachsen und musste innerhalb kürzester Zeit gedeckt werden. In der alten Grundschule wurden von der Gemeinde und dem Wetteraukreis als Schulträger schnell Klassenräume hergerichtet. Eine dauerhafte Lösung habe das aber nicht sein können.

Deshalb hab man den Anbau von Anfang an geplant. An den Investitionskosten von rund 2,9 Millionen Euro beteiligt sich die Gemeinde Wölfersheim mit einer halben Million Euro, 1,8 Millionen Euro stammen aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Landes. Im März war mit den Bauarbeiten begonnen werden, im Frühjahr 2018 soll der Anbau fertig sein.

Ob die zusätzlichen Räumlichkeiten dann ausreichend sind, sei allerdings fraglich. „Sollte es zu Engpässen kommen, stellen wir die alte Grundschule gerne weiter zur Verfügung“, bietet Bürgermeister Rouven Kötter (SPD) an.

Die ehemalige Singbergsporthalle der Gemeinde wurde bereits abgerissen und bietet Platz für einen Anbau an die Verwaltung und für Parkplätze. Darüber hinaus wird, sobald der Neubau des Kindergartens Villa Kunterbunt abgeschlossen ist, eine gemeinsame Bücherei mit Oberstufencafé im ehemaligen Kindergartengebäude entstehen. „Die Erweiterung der Singbergschule ist für uns ein wichtiger Standortfaktor. Es freut mich sehr, dass die Arbeiten stetig voranschreiten und die Schüler im kommenden Jahr die neuen Räumlichkeiten nutzen können“, so Schulkoordinator Eike See.

Gestartet war der Gymnasialzweig 2009 mit 82 Schülerinnen und Schülern in der fünften Klasse. Die Oberstufe wurde 2015/16 eingeführt.

Mittlerweile seien alle Jahrgangsstufen bis zur Oberstufe drei- oder vierzügig mit bis zu 100 Schülern pro Jahrgang. Auch die Oberstufe sei mit rund 170 Schülerinnen und Schülern in den Klassen elf und zwölf bereits gut besucht – ohne die Stufe 13, die erst im kommenden Schuljahr starte.

Gebaut würden nun sechs weitere Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Räume mit einem Vorbereitungsraum, zwei Gruppenräume, Toiletten sowie ein Technikraum. jo

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