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Wetterau Eine App für die Nidda

Naturfreunde können sich jetzt per Handy vernetzen und über den Zustand des Gewässers austauschen. Auch unbekannten Tierarten kommt man so auf die Spur.

Eine neue Handy-App soll dabei helfen, den ökologischen Zustand der Nidda und ihrer Zuflüsse aus Taunus, Vogelsberg und Wetterau weiter zu verbessern. Mit ihr können Naturinteressierten ihre Beobachtungen und Erlebnisse teilen, sich austauschen und dazu beitragen, dass so ein großer Wissensfundus entstehen kann, wie Landrat Joachim Arnold (SPD), der auch Naturschutzdezernent ist, berichtet.

„Mit der App Niddaland kann jeder seine Erlebnisse und Beobachtungen im Internet veröffentlichen, seien es nun Tiere, Pflanzen oder Umweltbelastungen“, sagt Arnold. Die zugehörige Internetseite gibt es bereits seit September. Hier haben schon etliche Beobachter gemeldet, dass sie Bibernagespuren entdeckt oder Abwässer im Erlenbach eine verdächtige Farbe haben.

Betrieben wird „Niddaland“ vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt (ISOE). An dem Projekt zu einem nachhaltigen Wasserressourcenmanagement sind auch verschiedene Wasserbehörden beteiligt, darunter auch die Fachstelle Wasser- und Bodenschutz des Wetteraukreises.

„Damit können die Bürger zeigen, was ihnen wichtig ist und sich aktiv am Forschungsprojekt beteiligen“, sagt Oliver Schulz vom ISOE. Niddaland ermöglicht auch den Austausch, so kann man auf der Homepage über eine Kommentarfunktion zu den Beobachtungen anderer Stellung nehmen. Wer etwa eine Tierart entdeckt, die ihm nicht bekannt ist, kann ein Foto davon hochladen und die Community befragen. Aber auch selbstgemessene Wasserwerte können geteilt werden, ebenso Beobachtungen zu Umweltbelastungen.

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