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Wetterau Bürger beteiligen sich

Die drei Kommunen Gedern, Ortenberg und Hirzenhain im Oberen Niddertal richten zusammen eine Zukunftswerkstatt aus. Bürger können sich an der Entwicklung der Kommunen und der Landschaft beteiligen.

Ob es um die Frage geht, wo sich welches Gewerbe ansiedelt oder darum, welche Wohnformen es künftig geben kann – die Bürger der Kommunen im Oberen Niddertal können bei der Entwicklung künftig mitreden. Ortenberg, Gedern und Hirzenhain planen zusammen mit der Wirtschaftsförderung Wetterau (Wfg), dem Wetteraukreis und weiteren Experten eine Zukunftswerkstatt.

Wfg-Geschäftsführer Bernd-Uwe Domes zufolge ist diese Werkstatt der Auftakt zu einem dauerhaften Beteiligungs-Prozess. Kommunen wie Wfg erhoffen sich dadurch einen positiven Einfluss auf die Identifikation der Einwohner mit ihrem Lebensumfeld.

Aspekte, um die es bei der Zukunftswerkstatt geht, sind etwa, welche Vorstellungen die Bürgerinnen und Bürger von der Entwicklung des Tals von Gedern über Hirzenhain bis Ortenberg haben und wo die Potenziale dort liegen.

Potenziale sind laut Domes etwa der Gederner See oder der Vulkanradweg. Und bei letzterem kommt die Natur ins Spiel bei dem sogenannten Strukturentwicklungsplan. Deshalb hatten die Bürgermeister der drei Kommunen – Ulrike Pfeiffer-Pantring aus Ortenberg (SPD), Timo Tichai aus Hirzenhain und Guido Kempel Gedern (beide parteilos) – und die Wfg schon angekündigt, die Idee einer Landesgartenschau im Oberen Niddertal zu prüfen. Domes: „Ein hochinteressanter Ansatz, wie man dieses Tal neu in Szene setzen könnte“.

Anzunehmen, dass diese Idee auch die Bürger beschäftigen wird, die sich in den Entwicklungsprozess einklinken. Dort können sie sich auch mit dem Vorschlag befassen, eine Mobiliätsgenossenschaft zu gründen. Auch das ist erst eine Idee, die sich in der konkreten Anschauung bewähren muss.

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