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Rosbach Bürgermeister bleibt

Thomas Alber sieht Vertrauen in seine Politik gestärkt. Reaktion der CDU noch unklar.

Thomas Alber (parteilos) will nun doch bis zum März 2019 Bürgermeister in Rosbach bleiben. Das teilte Alber mit, nachdem CDU und SPD angekündigt hatten, seiner vorzeitigen Abwahl nicht zustimmen zu wollen. Das vorzeitige Ausscheiden aus dem Amt hatte Alber den Fraktionen angeboten, weil er nicht den nötigen Rückhalt im Stadtparlament gesehen hatte.

Das hat sich für ihn geändert. Dass die beiden Fraktionen seiner Abwahl nicht zustimmen wollen, „werte ich als Vertrauensbeweis für meine Arbeit“, sagte Alber gestern auf Anfrage.

So sieht es auch die SPD. Es sei Alber nichts vorzuwerfen, was eine Abwahl rechtfertigen würde, so Partei-Pressesprecher Herbert See. Der Bürgermeister verstehe sein Handwerk. „Die SPD Rosbach/Rodheim lehnt das Abwahlverfahren ab.“

Ohne eine vereinbarte Koalition stehen SPD, FWG und „Stimme Rosbach/Rodheim“ tendenziell hinter Bürgermeister Alber. See: „Wir werden ihn auch weiterhin unterstützen.“

Ob die oppositionelle CDU Albers Aussage zustimmt, dass sie nun Vertrauen in seine Politik hat, war gestern nicht in Erfahrung zu bringen. Die Rosbacher Christdemokraten hatten Alber vorgeworfen, eine vorzeitige Abwahl gehe auf Kosten der Bürger. Dieser hatte dagegen gehalten: Seine Pension müsse auch in zwei Jahren gezahlt werden, wenn er regulär aus dem Amt scheide. pz

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