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Neuroimmunologische Krankheit ME/CFS im Film Chronische Müdigkeit

Film über zwei Geschwister und ihre Krankheit.

10.08.2012 23:46

Die Bad Vilbeler Geschwister Pauline und Adele leiden seit wenigen Jahren an der seltenen neuroimmunologischen Krankheit ME/CFS. Sie löst einen schweren chronischen Erschöpfungszustand aus, bei dem sich der Körper sogar im Schlaf kaum erholen kann. Das Schicksal der beiden jungen Frauen wird am Sonntag, 12. August, in dem Dokumentarfilm „In engen Grenzen“ in einem Frankfurter Programmkino erstmals gezeigt. In der Produktion von Gabriele und Werner Knauf schildern Betroffene und Angehörige ihren Alltag.

Pauline wurde vor drei Jahren mit der Diagnose Myalgische Enzephalomyelitis (ME) konfrontiert, die auch als Chronic Fatigue Syndrome (CFS) bekannt ist. Die heute 19-Jährige galt als sehr gute und aktive Schülerin. Seit 2009 hat sich ihr Zustand so verschlimmert, dass sie schulunfähig und bettlägerig ist.

Vor eineinhalb Jahren erkrankte auch ihre sieben Jahre jüngere Schwester Adele an CFS, sie kann seit 2011 nicht mehr zur Schule gehen. Die Therapieaussichten sind bei CFS sehr unbestimmt. 1956 wurde die Krankheit erstmals erkannt. Die Zahl der medizinischen Spezialisten soll dennoch sehr gering sein. (sun.)

„In engen Grenzen“: am 12. August, 12 Uhr, im „Mal Seh’n“-Kino Frankfurt, Adlerflychtstraße 6, dann im Internet unter www.in-engen-grenzen.de.

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