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Büdingen Demokratie gestalten

Bei einer Konferenz am Samstag, 27. Januar, diskutieren die Teilnehmer darüber, wie man den „zunehmenden populistischen und menschenverachtenden“ Strömungen begegnen kann. Eine NS-Zeitzeugin und Auschwitz-Überlebende berichtet.

„Schläfst du noch oder lebst du schon?“ So lautet der Titel der Demokratiekonferenz, die der Verein Demokratie leben am Samstag, 27. Januar, in Büdingen veranstaltet.

Im Kern gehe es darum, den zunehmenden „populistischen Strömungen und menschenverachtenden Gedankengut“ zu begegnen, heißt es in einer Mitteilung.

„Das Klima ist bisweilen rau, Hetze – nicht nur in sozialen Netzwerken – tritt offen zutage, bislang selbstverständlich geltende Werte werden in Frage gestellt.“ Diese Entwicklungen sollen diskutiert und Anstöße gegeben werden.

Im ersten Teil der Veranstaltung geht es um gemeinsame Projekte, die das Zusammenleben und demokratische Werte stärken können. Danach berichtet Esther Bejarano, eine der letzten Überlebenden des KZ Auschwitz, aus ihrem Leben. Schließlich tritt sie zusammen mit der Hip-Hop-Band „Microphone Mafia“ auf.

Das Projekt „Demokratie leben“ wird vom Bund gefördert und ist Teil eines Bundesprogramms, das in mehreren Kommunen umgesetzt wird. In dem Büdinger Verein sind unter anderem der dortige Bürgermeister Erich Spamer (FW), sowie sein Amtskollege Norbert Syguda (SPD) aus Altenstadt im Vorstand. pz

Die Demokratiekonferenz findet am Samstag, 27. Januar, von 18 bis 22 Uhr in der Willi-Zinkann-Halle, Eberhard-Bauner-Allee 16, in Büdingen statt.

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