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Bad Vilbel Weniger Autos als Ziel

Bad Vilbel tritt der Carsharing-Initiative „2proAuto“ bei. Die Initiative baut auf gemeinsame Aktionen und Kommunikation in der Rhein-Main-Region und auf den Ausbau eines Partnernetzwerks.

Bad Vilbel will weniger Verkehr. Foto: Rolf Oeser

Die Stadt Bad Vilbel ist einer Carsharing-Initiative beigetreten, um einem Ziel näher zu kommen: weniger Autos auf den vielbefahrenen Strecken. „Viele Bad Vilbeler pendeln jeden Tag zu ihrer Arbeitsstelle, meist nach Frankfurt. Mit unserem Beitritt zur Initiative ‚2proAuto‘ wollen wir neueste Strukturen nutzen“, erklärt der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent der Stadt Bad Vilbel, Sebastian Wysocki (CDU).

Zu diesen Strukturen zählt beispielsweise eine App der Initiative, die sich auf die Bedürfnisse von Pendlern auf der Kurz- und Mittelstrecke konzentriert. Im Angebot sind dabei das Einstellen regelmäßiger Fahrten, die Live-Position und die Verknüpfung mit dem ÖPNV.

Solche technischen Möglichkeiten seien zwar geeignet, einen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme auf deutschen Straßen zu leisten. Das meint Martin Patri, Koordinator der Initiative „2proAuto“. Das fehlende Puzzlestück sei jedoch das gesellschaftliche Bewusstsein, dass es für den freien Sitzplatz im Auto eine Nachfrage gibt.

„Es ist erstaunlich, wie wenig Menschen an die Möglichkeit denken, auf ihrer täglichen Fahrt zur oder von der Arbeit eine andere Person mitzunehmen“, so Patri.
Die Initiative baut auf gemeinsame Aktionen und Kommunikation in der Rhein-Main-Region und auf den Ausbau eines Partnernetzwerks. Bad Vilbel ist dort nun der neueste Partner.

Infos zur Initiative „2proAuto“ unter www.2proAuto.de.

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