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Bad Vilbel Stadthallenplan wackelt

Die Zielmarke Hessentag ist kaum noch zu halten. Die Ausschreibung läuft noch.

Den „schlüsselfertigen Neubau“ der „Stadthalle mit Orangerie und Tiefgarage inklusive technischer Gebäudeausstattung, Bühnentechnik und Freianlagen“ hat die Stadt Bad Vilbel seit Ende Juli ausgeschrieben und sucht dafür ein Generalunternehmen. Bis zum 26. Oktober können sich interessierte Firmen auf die Ausschreibung bewerben. Dass es aufgrund der guten Auftragslage im Baugewerbe an Bewerbungen mangeln wird, glaubt der für die städtischen Liegenschaften zuständige Stadtrat und Leiter des Immobilien-Eigenbetriebs, Klaus Minkel (CDU) nicht. „Wir rechnen mit Interesse an der Ausschreibung.“

Auf die Frage, ob die Stadthalle und die Kurhaussanierung bis zum Hessentag 2020 in Bad Vilbel fertig sein werden, antwortet Minkel nicht. Es zeichnet sich indes ab, dass dieses Ziel kaum noch zu halten ist. Ein Anzeichen dafür ist, dass die Hotel-Kette Dorint den bis Ende September geplanten Baubeginn für das Hotel verschiebt, das die Rüsselsheimer E+P-Unternehmensgruppe bauen will.

Die Arbeiten für das Hotel könnten erst beginnen, „wenn die Baugrube und der Rohbau für die Tiefgarage des Kongresszentrums fertiggestellt sind“, äußerte eine Dorint-Sprecherin.

Das große eingezäunte Baufeld zwischen Kasseler Straße und Niddastraße ist derweil auf einem guten Weg. Vom Hallenbad und vom Kurmittelhaus in Bad Vilbel ist so gut wie nichts mehr übrig. Wo die Gebäude standen, dominieren dieser Tage Schutt und Erde. An einer Stelle türmen sich Steinbrocken, ein Resultat der Abrissbirne. Ein Bagger hat auf dem ehemaligen City-Parkplatz Sträucher und Bewuchs ausgerissen und in einen schweren Container verfrachtet. „Mit den Abbrucharbeiten liegen wir im Plan“, sagt Minkel.

Wie berichtet will die Stadt auf dem Areal in der Kernstadt eine Stadthalle beziehungsweise ein Kongresszentrum mit Orangerie errichten. Das 1927 als Volkshaus erbaute Kurhaus soll saniert werden. 25 Millionen Euro hat die Kommune dafür eingeplant.

Auf Rechnung der Stadtwerke soll überdies eine Tiefgarage für genügend Stellplätze sorgen, „Die Ausschreibung für Bohrpfähle und Erdaushub ist gelaufen“, berichtet Minkel. Sie werde zur Zeit geprüft. Anschließend werde der Aufsichtsrat der Stadtwerke über die Vergabe entscheiden. agr

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