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Bad Vilbel Mehr Platz für die Nidda

Nächster Abschnitt wird renaturiert. Im Winter sollen die Arbeiten beendet sein.

20.10.2017 21:19
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Die Arbeiten für den nächsten Renaturierungsabschnitt an der Nidda haben begonnen, teilt Landrat und Umweltdezernent Joachim Arnold (SPD) mit.

Auf einer Strecke von mehr als 500 Metern zwischen dem Einlauf des Mühlbachs in die Nidda Richtung Norden bis zur alten Renaturierung auf der Seite von Klein-Karben/Rendel wird der Nidda mehr Raum geschenkt.

Seit Jahren wird in Bad Vilbel und in Karben renaturiert. Die Gerty-Strohm-Stiftung finanziert das Projekt, die planerische Leitung obliegt dem Gewässerökologen Gottfried Lehr. Um mit den Baggern an das Ufer zu kommen, müssen einige Sträucher entfernt werden.

Das geschehe jedoch im kleinstmöglichen Umfang, heißt es in der Mitteilung weiter. Arnold räumt ein, es sei „zunächst einmal kein schöner Anblick, wenn Sträucher oder sogar Bäume bei solchen Vorhaben entfernt werden“. Logistisch sei es jedoch unabdingbar. Zudem gebe es viele Arten, die auf offene Landschaften angewiesen seien – unter anderem Feldlerche und Kiebitz.

Das Gebiet rund um die Gewässerparzelle wird mit artenreichem Wildsaatgut eingesät. „Mit der Errichtung solcher Wildsaatflächen kann ein Beitrag gegen das Insektensterben geleistet werden“, sagt Arnold.

„Es hat sich einiges in der Nidda getan“, befindet Gewässerökologe Lehr. „Stück für Stück fügt sich das Gesamtbild zusammen.“ Der Abschnitt soll in Winter fertig sein. diu

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