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Offenbach Verlegung von Stolpersteinen

An der Stelle ihres letzten Wohnortes in Offenbach werden am Samstag, 3. September, für 14 ehemalige Bürger Stolpersteine verlegt. Das teilt die Geschichtswerkstatt Offenbach mit.

Mit der Verlegung von Stolpersteinen soll an 13 jüdische damalige Mitbürger und ein Opfer der NS-Euthanasie erinnert werden. Start der Verlegung ist am Samstag, 3. September, um 9 Uhr in der Weinbergstraße 11 in Bieber mit einem Stein für Berthold Kahn. Weitere Stationen sind die Bieberer Straße 35 (Familie Stein), die Friedrichstraße 42 (Erich August Ott), die Frankfurter Straße 1 (Familie Oppenheimer) und 40 (Jettchen Arnsberg), der August-Bebel-Ring 10 (Josef Kupczyk), die Kaiserstraße 106 (Chaim Tyson) und 115 (Berta und Willy Bachrach). Die Verlegung der Gedenksteine dauert jeweils rund 20 Minuten.

An einigen Orten sind die Spender der Stolpersteine oder Angehörige dabei. So reisen 15 Nachkommen des Ehepaars Bachrach aus Israel an, um bei der Verlegung dabei zu sein. Sie werden von der Jüdischen Gemeinde betreut und von Mitgliedern der Geschichtswerkstatt begleitet. Auf ihrem Programm steht auch ein Besuch der ehemaligen Offenbacher Synagoge und auf dem Jüdischen Friedhof sowie eine Begrüßung im Rathaus.

Am Mittwoch, 7. September, ist ab 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte die Stolperstein-Gedenkveranstaltung, bei der Rechercheure, Angehörige und Paten die Menschen, an die erinnert wird, in einem persönlichen Vortrag vorstellen.

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