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Offenbach Taschen aus Afrika

Im DLM sollen Objekte der Dauerausstellung stetig neu präsentiert werden. Es soll ein Experimentierfeld für ihre Präsentation und für die Vermittlung von Wissen geben.

Ein Duftbehälter der San, ein Salbengefäß der Herero, ein Ölgefäß der Hausa. Foto: (Extern)

Das Deutsche Ledermuseum (DLM) verfügt über zahlreiche Exponate vom afrikanischen Kontinent. Ein großer Teil ist seit den 80er-Jahren in der Dauerausstellung zu sehen, ihre Präsentation jedoch, schreibt das DLM in einer Mitteilung, entspreche nicht mehr den modernen Vorstellungen von Präsentation und Didaktik in einem Museum.

Deshalb wurde ein Bereich der Ausstellung jetzt freigeräumt und wird als Experimentierfeld für die Vermittlung von Wissen über das Leder genutzt werden. Dort sollen verschiedene Exponate unter verschiedenen Gesichtspunkten und Themen ausgestellt werden.

Eine erste Führung zu diesem Experimentierfeld bietet das DLM am Donnerstag, 14. Juni, um 18.30 Uhr an. Diesmal soll es darum gehen, wie Dinge in Behältnissen, Gefäßen oder Taschen gut aufbewahrt werden. Zu sehen sind dort etwa ein Rohhaut-Gefäß der Herero oder ein Beutel der Dogon aus einem Ziegenbalg. Auch ein Duftbehälter der San im südlichen Afrika oder ein Butter- und Ölgefäß der Hausa sind zu sehen.

Und nicht alle Objekte bestehen aus Leder oder Rohhaut, auch ein ungewöhnliches Material wie Schildkrötenpanzer kann zum Einsatz kommen. Die Vielfalt der Materialien und die Verarbeitung sowie die unterschiedlichen Funktionen der Exponate spiegeln regionale Verfügbarkeit und lokale Traditionen wider, heißt es aus dem DLM. Das Museum, Frankfurter Straße, hat am Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet. Eintritt und Führung kosten acht Euro. bil

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