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Offenbach Roter Teppich im Capitol

Die Reihe „Theateressenz“ will verstärkt junge Zuschauer anlocken.

Die Stadt Offenbach will sich verstärkt als Theaterstadt aufstellen und dafür ihre Reihe „Theateressenz“ im Capitol-Theater in der kommenden Saison 2017/18 aus- und vor allem umbauen. Und damit das klappt, hat die Reihe, für die Gastspiele aus deutschen Landestheatern gebucht sind, in ihrem neunten Jahr nicht nur ein neues Design mit frechen Werbebotschaften („Bring mich zum Heulen. Theateressenz Offenbach. Intensiv wie nie.“) erhalten. Auch die künstlerische Leitung ist in neuen Händen.

Und David Maier, als Kulturmanager beim Kultur- und Sportamt für die Programmgestaltung zuständig, hat nicht nur ein neues Konzept erarbeitet, sondern damit auch eine spezielle Zielgruppe im Auge: die Schüler. Ihre Akquise als zukünftige Theaterfans soll die bislang „stabilen Abonnentenzahlen“, wie es Kulturdezernent Felix Schwenke (SPD) gestern nannte, mittelfristig nach oben bringen.

Dafür hat Maier in den vergangenen Wochen nach eigener Aussage verstärkt die Werbetrommel in den Offenbacher Schulen gerührt. Geworben wird der Nachwuchs mit einem richtigen Vip-Empfang im Capitol-Theater vor der Vorstellung: roter Teppich, Fotoshooting, Früchtecocktail, Ehrenplätze. Das Ganze für sechs Euro Eintritt im Klassenverband.

Geboten werden ab Oktober neben den Lehrplanklassikern „Nathan der Weise“ und „Die Räuber“ auch das Musical „Saturday Night Fever“ und das modern-parodistische Theater „Schtonk“. Neu sind in diesem Jahr zwei Stücke der „Meisterklasse“ mit den Schauspielern Erol Sander, bekannt aus der ARD-Krimiserie „Mordkommission Istanbul“, und Gerd Silberbauer, bekannt aus „SOKO München“.

Zum neuen Konzept gehört auch die Kooperation mit der Stadtbibliothek – es bleibt aber beim Montag als Theatertag.

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