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Offenbach Kooperation mit dem Kulturfonds

Stadt Offenbach wird ab 2017 für drei Jahre Mitglied auf Probe. Mitsprache in Gremien, Land versoppelt die Gelder.

Die Stadt Offenbach tritt zum 1. Januar 2017 als letzte kreisfreie Stadt des Rhein-Main-Gebiets dem Kulturfonds Frankfurt Rhein Main bei. „Damit haben wir einen sehr wichtigen Beitrag für die kulturelle Zusammenarbeit und Vernetzung in der Region geleistet“, sagte gestern der Geschäftsführer des Kulturfonds, Helmut Müller. „Bereits zuvor gab es viele Berührungs- und Schnittpunkte mit kulturellen Projekten aus dem Raum Offenbach.“

Zudem eröffne dieser Schritt Zugänge zu vielen spannenden Orten in Offenbach für herausragende Veranstaltungen, etwa mit dem Capitol oder dem Ledermuseum. Der Fonds fördert vor allem Kunst und Kultur in der Region mit dem Ziel, über die Unterstützung und Entwicklung hochwertiger Angebote mit überregionaler bis internationaler Sichtbarkeit den Standort Frankfurt/Rhein-Main zu profilieren und daneben auch regionale Kulturaktivitäten. Er stellte bislang 45 Millionen Euro Fördermittel bereit.

„Gerade für eine Stadt mit so viel Potenzial an künstlerischer Innovation wie Offenbach ist der Beitritt eine großartige Chance“, sagt Kulturdezernent Felix Schwenke (SPD).

Durch die Kooperation erhält Offenbach Mitspracherecht in den Gremien des Kulturfonds. Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass die Stadt zunächst jährlich zwei Euro pro Einwohner an den Kulturfonds zahlt, derzeit also rund 240 000 Euro pro Jahr. Jeder kommunal eingezahlte Euro, so das Grundprinzip des Fonds, wird vom Land Hessen verdoppelt.

Die Kooperationsvereinbarung läuft für drei Jahre, danach kann Offenbach entscheiden, ob die Stadt dauerhaft als Vollmitglied beitritt. Der Beitritt war im Stadtparlament mit großer Mehrheit beschlossen worden. sia

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