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Offenbach Geld für mehr Grün

Stadt bekommt mehr als eine Million Euro aus Fördertopf. Perspektivisch soll der ganze Anlagenring saniert werden.

Offenbach erhält mehr als eine Million Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ für den Ausbau seines naturnahen Grünrings und die Vernetzung grüner Flächen im Stadtgebiet. Das teilt das Umweltministerium mit.

Mit dem Geld sollen zunächst Flächen im Bereich des Sana-Klinikums und auf dem Kuppenweg am Wetterpark gekauft werden, um dort Grünflächen zu gestalten, teilt die Stadt auf Anfrage mit. Wie berichtet, sind die Ankäufe auch dazu gedacht, irgendwann weitere Rad- und Fußwege einzurichten. Auch die Sanierung des Dreieichparks und seines Brunnens soll mit dem Fördergeld zumindest schon einmal angestoßen werden. Und auch die naturnahe Sanierung des Röhrgrabens steht ganz oben auf der To-do-Liste mit den Dingen, die als nächstes angegangen werden sollen.

Andere geplante Projekte innerhalb des Gesamtkonzeptes, das die Stadt beim Land eingereicht hatte, müssen noch ein bisschen warten. Dazu zählt etwa die Sanierung des Mainufers, das auf 400 Metern Länge ab der Carl-Ulrich-Brücke umgestaltet werden soll. Hier soll der Grünstreifen verbreitert und ein Radweg jenseits des Fußgängerweges geschaffen werden. Beide werden durch eine neue Baumreihe getrennt.

Sollten Bund und Land das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ auch in den nächsten Jahren weiter auflegen – entsprechende Signale hatte das Landesumweltministerium den Kommunen bei der Ausschreibung des neuen Topfes bereits gesendet –, will sich die Stadt auf weitere Mittel bewerben. Denn langfristig soll der ganze historische Anlagenring aus dem 19. Jahrhundert (hierzu zählen neben dem Dreieichpark der Bebel- und der Friedrichsring sowie der Lutherpark) saniert werden. bil

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