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Offenbach Flüchten und ankommen

Lesungen, Filmvorführungen und mehr gibt es bei der Interkulturellen Woche in Offenbach, die am Freitag beginnt.

„Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“. Diesen Dokumentarfilm der Regisseurin und Drehbuchautorin Claudia Funk zeigt die Rumänische Gemeinde im Rhein-Main Gebiet (CROM) im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Wochen in Offenbach.

Darin stellt Funk ein Modell für das „Altern in Würde“ vor, das im rumänischen Siebenbürgen erfolgreich praktiziert wird. Los geht es am Samstag, 15. September, um 17 Uhr in der Stadtbibliothek, Herrnstraße 59/84.

Die Filmschau ist nur einer von vielen Veranstaltungen, die in diesem Jahr im Rahmen der Interkulturellen Woche in Offenbach stattfinden.

„Das diesjährige Motto ‚Vielfalt verbindet‘ leben wir hier an 365 Tagen im Jahr“, sagt Luigi Masala vom Integrationsamt. „Deshalb wollen wir vor allem den Menschen, die zu uns gekommen sind, und ihren Geschichten Raum geben.“

Herausgekommen sei ein Programm, schreibt die Stadt, das vom Unterwegssein, von Fluchterlebnissen, von den Problemen des Ankommens berichtet. Aber auch Raum für viel Positives biete.

So widmet sich der Vortrag von Mara Boehle am kommenden Freitag, 14. September, dem Thema Armut aus der Perspektive älterer Migranten in Offenbach. Im Mehrgenerationenhaus, Weikertsblochstraße, liest am selben Tag die Afghanin Arian Anwari aus ihrer Autobiographie.

Am Tag des Flüchtlings, am 28. September, lesen Said Azami und Raquel Rempp aus ihrem Buch „Mut zu neuen Wegen“ und aus „Im aussichtslosen Kampf zwischen Dir und der Welt“ liest der marokkanische Autor Fouad Laroui am Samstag, 29. September, in der Kirche am Hafen. Am 23. September wird zur Tafel der Begegnung auf dem Goetheplatz geladen. bil

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