Lade Inhalte...

Offenbach Feuerwehr wirbt um Frauen

Um Hürden für Frauen abzubauen, wird der sportliche Auswahltest im Rahmen des Bewerbungsverfahrens an geschlechterspezifische Unterschiede angepasst.

Wie die städtische Verwaltung und der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO) hat auch die Offenbacher Berufsfeuerwehr Nachwuchssorgen. „Die Bewerberzahlen gehen Jahr für Jahr zurück“, sagt Manuel Hoppert, Sachgebietsleiter Einsatz bei der Offenbacher Feuerwehr. Unter anderem deshalb sei es wichtig, auch für Frauen als Arbeitgeber attraktiver zu werden. Zurzeit sind unter den 147 Angestellten der Feuerwehr in Offenbach nur zwölf Frauen – fünf davon im Einsatzdienst – tätig. Und das ist schon eine Steigerung: Noch 2012 war dort nur eine einzige Frau im Einsatz.

Um Hürden für Frauen abzubauen, wurde der sportliche Auswahltest im Rahmen des Bewerbungsverfahrens bereits – in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln – an geschlechterspezifische Unterschiede angepasst. So müssen dort zum Beispiel keine Klimmzüge mehr gemacht werden. Das benachteilige nämlich Frauen, deren Körperschwerpunkt tiefer liege als der von Männern, sagt Hoppert.

Der neue Test zur Überprüfung der Armstärke sei nun von beiden Geschlechtern gleichwertig zu meistern. Solche Änderungen seien „Stellschrauben“ auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern bei der Feuerwehr, sagt die zuständige Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Ina Sittmann. 

Lesen Sie weitere Berichte aus Offenbach

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen