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Offenbach Der Ruhestand soll warten

Die Sozialdemokraten regen an, ehemalige Erzieher zurück in die städtischen Kitas zu holen, um den derzeitigen Fachkräftemangel zu überbrücken.

Um mehr qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher für Offenbacher Kitas zu haben, regt die SPD an, Fachkräfte im Rentenalter weiterzubeschäftigen, insofern sie das wünschen. Das teilt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Gertrud Marx, in einer Pressemeldung mit.

Demnach kenne sie einen Fall, in dem die Leiterin einer städtischen Kita gern „noch einige Jahre weiterarbeiten wollte. Leider wurde das von Seiten des EKO (Anm. d. Red.: Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach) abgelehnt“. Die Erzieherin arbeite nun für einen privaten Träger, so Marx. Für die Stadt sei das ein großer Verlust. Die ausgebildeten Erzieher könnten den derzeitigen „Fachkräfteengpass überbrücken“, argumentiert Marx.

Aufgrund ihrer Erfahrung könnten sie neue Kollegen optimal einarbeiten. Schließlich habe Jugendamtsdezernent Peter Schneider (Grüne) im letzten Sozialausschuss berichtet, dass den städtischen Kitas derzeit 58 Fachkräfte fehlten. 48 dieser Stellen seien „mit Personen besetzt, die über keine pädagogische Ausbildung verfügen“, berichtet Marx aus dem Ausschuss. Zehn Stellen seien unbesetzt. Die SPD teilt auch mit, dass Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) seinen Kollegen Peter Schneider gebeten habe, zu prüfen, ob für die städtischen Mitarbeiter eine Betriebskita und eine -krabbelstube eingerichtet werden kann, in die auch die Erzieher ihre Kinder schicken dürfen. bil

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