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Offenbach 27 Flüchtlinge vermittelt

Industrie- und Handelskammer zieht erste Bilanz. Hilfe bieten auch ein Unternehmerpool und Berufsorientierungscamps.

16.11.2016 17:37

Bisher sind 27 Flüchtlinge von der IHK Offenbach in eine Berufsausbildung oder Beschäftigung vermittelt worden. Diese Zahl gab die Kammer beim Erfahrungsaustausch der hessischen Steuerungsgruppe des Netzwerks Integration durch Qualifizierung (IQ) bekannt. Vor gut einem Jahr hatte die IHK-Organisation das Programm „Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration!“ gestartet.

Im ersten Jahr habe der Aufbau des Netzwerks im Mittelpunkt der Arbeit gestanden, sagt Jana Maria Kühnl, Leiterin des IHK-Projekts Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung. Dieses umfasse ehrenamtliche und hauptamtliche Flüchtlingshelfer, Vertreter aus der Politik, Schulen und den Wirtschaftsförderungen.

Außerdem sei eine Ausbildungssprechstunde für Flüchtlinge eingeführt worden, die bis in den Januar hinein ausgebucht ist. Ferner wurde ein Unternehmerpool mit derzeit rund 100 Betrieben eingerichtet, die bereit seien, Flüchtlinge zu beschäftigen. Dazu werden sie von der IHK beraten. Es gebe eine enge Zusammenarbeit zwischen der IHK und den Klassen an Berufsschulen, die zur Vorbereitung der Schüler auf einen Ausbildungsstart nach dem erworbenen Hauptschulabschluss eingerichtet wurden.

Außerdem gab es ein Berufsorientierungscamp in der Ausbildungswerkstatt Pittler Proregion in Langen, an dem 40 Flüchtlinge teilnahmen. Für 2017 sind zwei weitere solcher Camps geplant, Firmen aus dem gewerblich-technischen Bereich können sich noch beteiligen. sia

Weitere Infos unter Telefon 069 / 8207-341, kuehnl@offenbach.ihk.de, www.ihkof.de/fluechtlinge.

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