Lade Inhalte...

Nacht der Museen Kunst und Ausblick

Die Nacht der Museen findet auch in Offenbach statt: Dort warten Führungen, Tango und ein Schuhputzservice auf die Besucher.

Nacht der Museen
Spielarten des Schriftlichen sind im Klingspor-Museum zu sehen. Foto: Rolf Oeser

Für Samstag, 5. Mai, laden die Museen in Frankfurt und Offenbach zur 19. Nacht der Museen ein. Wer dem Gedränge der Großstadt entgehen will, findet in den drei Offenbacher Museen und in der 30. Etage des Citytowers Inspirierendes in der Zeit zwischen 19 und 2 Uhr, heißt es in einer Ankündigung der Stadtverwaltung.

Im Deutschen Ledermuseum heißt es am 5. Mai „Paarweise durch die Nacht“. Objekte werden zu überraschenden Paaren neu kombiniert und Gemeinsamkeiten und Gegensätze aufzeigt. Ein Spiel, das auch in der Welt des Tango eine Rolle spielt. Ab 20 Uhr gibt es zwei Tanzvorführungen mit anschließendem Mitmach-Kurs. Staubig gewordene Lederschuhpaare werden beim Schuhputzservice vor Ort kostenlos gereinigt. Passend zum Thema des Abends lädt Museumsdirektorin Inez Florschütz zum Riesenmemory-Spiel ein.

Im Haus der Stadtgeschichte gibt es 10.000 Jahre Geschichte und Kunst, die zum Nachdenken anregt, zu entdecken. Der Künstler Hagen Bonifer provoziert mit seiner Ausstellung „48 Burkas – ein deutsches Sittengemälde“. Dazu gibt es „Sounds aus der Rille“ mit DJ Sven Eismann, eine fotografische Zeitreise durch das alte Offenbach sowie einen Gang durchs Depot. Außerdem gibt es Druckvorführungen, bei denen von einem Kanaldeckel der Abdruck des Stadtwappens hergestellt wird. Um Mitternacht lädt Museumsleiter Jürgen Eichenauer zur Führung durch das Haus. Im Klingspor Museum für Buch- und Schriftkunst setzen zwei ungewöhnliche Spielarten des Schriftlichen die Akzente der Nacht: Bewegte Bilder liefert der Film „Fliesspoesie“. Um feste Formen geht es bei der Installation, die Carsten D. Siebert aus Legosteinen baut (EL EGO): In minutiöser akribischer Arbeit entstehen Schriftzüge ohne konkreten Inhalt. Sieberts Lego-Schrift-Skulpturen entfachen Lust auf Entdeckung, aus dem spielerischen Material der Bausteine die intendierte Botschaft herauszulesen. Werktische laden nach und während des Programms zur kreativen Arbeit der Besucher ein.

140 Meter misst der Citytower im Herzen der Innenstadt. In der Nacht der Museen öffnet der Turm für Besucher, dann wird die 30. Etage zum Tanz- und Ausstellungsraum: DJ Mr. Rod legt auf, stündlich finden Künstlergespräche statt. Zu sehen ist zudem die Ausstellung „Holz as Holz can“ des Künstlers und HFG-Absolventen Hendoc, der mit seinen Holzskulpturen ein Kontrastprogramm zur modernen Büroarchitektur erzeugt. Bereits um 19.20 Uhr ist der City Tower Treffpunkt für die Führung durch das jüdische Viertel Offenbachs.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen