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Leihgabe für Salzburg

Mozart-Gemälde aus Offenbach auf Reisen

15.01.2013 21:52

Zwei Gemälde aus dem Haus der Stadtgeschichte sind gerade auf der Reise nach Österreich. Das 1859 gemalte Porträt von Wolfgang Amadeus Mozart zeigt den Kopf. Die Familie André sendet eine weitere, kaum bekannte Darstellung des berühmten Komponisten: Mozart als Ganzfigur.

Die Werke wurden von Leopold Bode nach den inzwischen verschollenen Vorlagen von Johann Friedrich August Tischbein gemalt. Die beiden Bode-Gemälde sind im Rahmen der Mozart-Woche im Salzburger Mozart-Haus zu sehen, die am 24. Januar beginnt und am 3. Februar 2013 endet.

2006 war das Bode-Gemälde im Privatbesitz der Familie André aufgetaucht. Die Familie André ist eng mit dem Werk des Komponisten Mozart verbunden: Johann Anton André hatte 1799 den musikalischen Nachlass Mozarts von dessen Witwe Constanze erworben und von Wien nach Offenbach gebracht. Um 1790 entstand das Originalbild von Tischbein, das Bode als Vorlage diente.

Bodes Werk war durch Phosphorbomben im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden. Trotzdem galt der Fund als kleine Sensation. Ur-ur-ur-Enkel Hans-Jörg André ließ das Gemälde aufwendig restaurieren.

Musikwissenschaftlerin Birgit Grün rekonstruierte in einem wissenschaftlichen Aufsatz die Geschichte des wiederaufgetauchten Bildes. Der Artikel führte zur Leihanfrage des Mozarteums nach Offenbach. Nach Beendigung der Ausstellung kehren beide Gemälde wieder nach Offenbach zurück. (mre.)

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