Lade Inhalte...

Jubiläum Marktplätzchen ist ein Ort für Politik und Genuss

Seit zwei Jahren gibt es den Markt auf dem Goetheplatz im Offenbacher Nordend - Grund zum Feiern.

Offenbach
Eine Skulptur setzt auf dem Goetheplatz seit Freitag ein Zeichen gegen Intoleranz. Foto: Lutz Jahnke

Das Märktchen auf dem Goetheplatz im Nordend wird am heutigen Donnerstag zwei Jahre alt – und deshalb gibt es ein kleines Fest. Zu den mittlerweile etablierten Ständen, die donnerstags ab Nachmittags auf dem Platz etwa Gemüse oder Antipasti verkaufen, gesellt sich heute das Jazz- und Funk-Trio von Peter Klohmann, das ab 18 Uhr auf dem Platz auftritt und diesem verregneten September doch tatsächlich noch einmal etwas Sommergefühl entlocken könnte. Etwas später beginnt im benachbarten Kunstraum „Afip“, dann der Tangoabend „Milonga Libre“.

Sabine Süßmann vom Projekt „Besser leben in Offenbach“ und Quartiersmanager Marcus Schenk haben sich vor zwei Jahren federführend dafür eingesetzt, dass im Nordend der Markt mit hochwertigen Lebensmitteln entsteht.

Schon jetzt deutet übrigens eine ungewöhnliche Skulptur darauf hin, dass es auf und am Goetheplatz in den nächsten Tagen auch politische Veranstaltungen geben wird. Der Kulturaktivist Lutz Jahnke hat zum Aktionstag „Parking Day“ am vergangenen Freitag eine Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger aus Bauschaum in der Mitte des Platzes installiert. „Diese Faust verweist auf den nachhaltig-friedfertigen Umgang der Kulturen miteinander und steht als Mahnmal für alle, die das nicht so sehen“, schreibt Jahnke dazu.

Am Wochenende gibt es in seinem Kunstraum „Afip“ am Goetheplatz mehrere Veranstaltungen rund um die Wahl, etwa eine Wahlparty. Mehr Infos gibt es dazu im Internet unter www.afip-hessen.de.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum