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Interview „Ein Tag wie eine kleine Weltreise“

Rafaela Del Rosso war bei der Offenbach-Tour dabei und berichtet der FR von ihren Erfahrungen.

Kulinarische Führung
Kleine Leckerei gefällig? Bei den Touren durch verschiedene Städte wird so einiges gereicht. Foto: Michael Schick

Rafaela del Rosso und ihr Mann wohnen in Bad Kreuznach und kannten Offenbach vorher kaum.  

Frau Del Rosso, wie hat Ihnen der Rundgang mit der Autorin Ida Todisco gefallen?
Mein Mann und ich haben einen wunderbaren Vormittag in Offenbach verbracht. Vor allem vom Wochenmarkt bin ich total begeistert. Ein wunderbarer Platz und ein großartiges Angebot. Man fühlt sich fast an einen Urlaubsort versetzt. Überhaupt kam uns der Tag wie eine kleine Weltreise vor, zumindest kulinarisch.

Was ist Ihnen in Erinnerung geblieben?
Wir waren in der Käserei, in einer Pasticceria, bei „Damaskus“, wo wir Falafel zum Probieren bekamen, und in einem mediterranen Fischladen. Auf dem Markt haben wir sehr leckere Frühlingsrollen probiert. Frau Todisco ist es wirklich gelungen, ihre Begeisterung auf uns zu übertragen, und wir haben von ihren Tipps profitiert. Auch die Mit-Rumstromer hatten diverse Tipps parat. Ich bin seit den 80er Jahren Abonnentin und habe bei der Tour festgestellt, dass FR-Leserinnen und -Leser einfach nette Leute sind.

Kannten Sie Offenbach denn vorher schon?
Obwohl unser Sohn vor kurzem nach Offenbach gezogen ist, waren wir noch nie richtig in der Innenstadt. Wir selbst wohnen in Bad Kreuznach. Aber über die FR habe ich immer ein wenig mitbekommen und hatte schon länger einige Ziele auf meiner Liste, zum Beispiel den Hafen 2, und auch von der Käsefabrik „L’Abbate“ hatte ich schon gehört. Da ich eine begeisterte Wochenmarktbesucherin bin und der Artikel über die Tour so einladend klang, bin ich neugierig geworden.

Gerade über die Offenbacher Innenstadt wird sonst oft geschimpft, verstehen Sie das?
Nein, also ich kann das jetzt nicht mehr nachvollziehen. Klar hat Offenbach – wie jede Stadt – auch hässliche Stellen. Oft wird ja der hohe Ausländeranteil als etwas Negatives dargestellt. Ich sehe das anders, ich finde, das bereichert eine Stadt. Auch in Bad Kreuznach machen jetzt Leute, die zugewandert sind, hier und da kleine Läden auf. Mir persönlich gefällt das sehr. Ich mag es, wenn auf der Straße nicht alle gleich aussehen.

Das klingt, als würden Sie wieder nach Offenbach kommen ...
Ganz bestimmt. Vielleicht auch mal unter der Woche, wenn es etwas ruhiger ist, denn gerade bei der Käsefabrik wurde die Warteschlange nicht kürzer.

Interview: Alicia Lindhoff

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