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Integration Fonds für Osteuropäer

Grüne fordern bessere Integration

04.09.2012 23:16

Angesichts der verstärkten Zuwanderung von Menschen aus Bulgarien und Rumänien setzt sich Bündnis90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung für einen Ausgleichsfonds ein. Der Magistrat solle darüber mit dem hessischen Integrationsministerium und dem Bundessozialministerium verhandeln.

„Notwendig für eine Integration ist die Versorgung mit ausreichendem Wohnraum, die Sicherstellung von Gesundheitsdienstleistungen und das Schaffen von Voraussetzungen zum Erlernen der deutschen Sprache“, so Linda Blessing, grüne Stadtverordnete und Mitglied des Sozialausschusses.

Mit aktuell über 120 neu zugewanderten osteuropäischen Kindern und Jugendlichen allein in den Klassen 5 bis 10 in Offenbacher Schulen und weiterer täglicher Zunahme können die Schulen ihrem Bildungsauftrag nicht mehr richtig gerecht werden und sind an der Grenze ihrer Kapazität angelangt, schreiben die Grünen. Und dies sei nur ein Beispiel für die derzeitige Überforderung von Institutionen mit der Situation.

„Ich sehe Menschen, die etwas aus ihrem Leben machen wollen und deswegen zu uns kommen. Mit dieser Motivation sind sie für uns eine Bereicherung“, so Blessing. „Es muss eine Lösung für alle besonders betroffenen Kommunen gefunden werden. Die Stadt Offenbach alleine kann das nicht mehr leisten. Der Bund und das Land müssen die durch die EU-Gesetzgebung entstandenen Integrationsprobleme der Kommunen finanziell ausgleichen“, sagt die Stadtverordnete. (ust.)

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