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Immobilien Millionen für den sozialen Wohnungsbau

Das Land beteiligt sich an den Kosten, die durch den Abriss von alten Wohnungen in Mombach entstehen. An ihrer Stelle sollen 26 neue Wohnungen entstehen.

Das Land beteiligt sich an den Kosten, die durch den Abriss von alten Wohnungen in Mombach entstehen. An ihrer Stelle sollen 26 neue Wohnungen entstehen.

Einen Förderbescheid über 1.245.000 Euro hat Finanzminister Carsten Kühl den beiden Geschäftsführern der stadtnahen Wohnbau Mainz GmbH, Thomas Will und Franz Ringhoffer, übergeben für ihr Wohnbauprojekt im Bereich Mombacher Suderstraße/An der Plantage/Auf der langen Lein.

Für den Neubau von 26 Wohnungen bewilligte die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ein Baudarlehen in dieser Höhe im Programm für Haushalte mit bestimmten Jahreseinkommensgrenzen, gemeint ist damit das Soziale Mietwohnungsbauprogramm des Landes.

Das Land vergibt für das Gebäude eine Sonderförderung für die mit dem Abriss verbundenen Kosten. Das sei eine Neuerung in der Wohnungsbauförderung seit vergangenem Jahr, so Ministeriumssprecher Horst Wenner. Gerade angesichts der sinkenden Sozialwohnungsbestände seien Projekte wie das der Wohnbau in Mombach von großer Bedeutung für den Mietwohnungsmarkt, heißt es weiter aus dem Ministerium.

Dieser Zuschuss solle die Abrisskosten abfedern, gebe es doch immer wieder Mietwohngebäude, die man besser abreiße, als saniere. Dabei greifen verschiedene Förderkriterien nach dem Wohnraumförderungsgesetz. Das Einkommen der künftigen Mieter darf nicht mehr als 60 Prozent über den Bemessungsgrenzen nach dem Wohnraumförderungsgesetz liegen.

Es handelt sich insgesamt in Mombach um das derzeit größte Bauprojekt der nach ihrer schweren Krise und Beinahe-Pleite wiedererstarkten Wohnbau. Rund 23 Millionen Euro werden in Mombach investiert. Durchschnittlich 7 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter sind daran gemessen vergleichsweise moderat. Zehn Wohnblöcke werden neu gebaut. Bislang sind zwei abgerissen, neu gebaut und auch bezogen.

Mit dem Projekt besinnt sich die Wohnbau wieder auf ihren ursprünglichen Daseinszweck: der Förderung und Schaffung von bezahlbarem Mietwohnraum in Mainz für Menschen in den unteren Einkommensbereichen.

An der Suderstraße waren in der Nachkriegszeit die einfachen Wohnblocks schnell und billig hochgezogen worden, die heute längst nicht mehr dem Wohnstandard entsprechen. Eine Sanierung war unwirtschaftlich, die Blocks werden nach und nach abgerissen. Inzwischen gelang es der Wohnbau sogar, die voraussichtliche Bauzeit erheblich zu reduzieren. Statt zehn Jahre Gesamtbauzeit sollen es nur noch sechs Jahre werden.

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