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Schwalbach Proctor & Gamble Viel Geld für Labore

Der US-amerikanische Konsumgüterhersteller Procter & Gamble investiert in seine Standorte Schwalbach und Kronberg. Der große Verlierer ist die Stadt Darmstadt.

02.11.2012 02:35

Bis 2014 will der US-amerikanische Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) 90 Millionen Dollar in seine Standorte Schwalbach und Kronberg stecken. Das teilte der Vize-Präsident für die deutschsprachigen Länder, Pirjo Väliaho, gestern beim Spatenstich am „German Innovation Center“ in Schwalbach mit.

Der langgestreckte Bau an der Sulzbacher Straße wird an seiner Rückseite um rund 3000 Quadratmeter Nutzfläche vergrößert. In diesem sollen in erster Linie Labore unterkommen. Ziel sei die „Bündelung der Forschungsarbeiten“, so Väliaho.

Verlierer ist Darmstadt. Denn die Forscher, die künftig in dem neuen Gebäude in Schwalbach arbeiten werden, sind derzeit noch am ehemaligen Wella-Standort beschäftigt. Doch damit nicht genug: „Auch die kommerziellen Funktionen werden in Schwalbach und Kronberg zusammengebracht“, kündigte Pirjo Väliaho ebenfalls an.

Das Projekt „One Campus“, wie der Aus- und Umbau firmenintern genannt wird, ist bereits in vollem Gange. Derzeit werde bereits eines der drei Schwalbacher Gebäude fast vollständig geräumt, damit dort die Umbauten beginnen können, teilt P&G mit. Die Mitarbeiter ziehen vorübergehend nach Kronberg.

In Schwalbach befindet sich die Deutschlandzentrale von P&G. Die Braun GmbH in Kronberg ist eine Tochtergesellschaft des Unternehmens. (twe.)

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