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Schwalbach Kitas im Blick

Angesichts der jüngsten Ausfälle von Erzieherinnen infolge der Grippewelle sucht die FDP nach Unterstützung für die Betreuerinnen. Im Blick haben die Liberalen die Entlastung vor allem der berufstätigen Eltern.

Die jüngste Grippewelle ist auch an den Schwalbacher Kommunalpolitikern nicht spurlos vorbeigegangen. Zumindest, was den Einsatz für die Betreuung der Kinder betrifft. Die FDP im Stadtparlament nämlich hat eine „hochflexible Kinderbetreuung in Ausnahmefällen“ im Blick.

In etlichen Kindertagesstätten war in den vergangenen Wochen die Betreuung wegen der Krankheitswelle eingeschränkt oder fiel gar ganz aus. Die Liberalen haben die Idee, dass ein bestehender Familienservice in solchen Fällen die Betreuung übernimmt. Der Magistrat solle prüfen, inwieweit die Stadt Schwalbach eine Kooperation mit einem solchen eingehen könne, heißt es in einem Antrag für die kommende Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 15. März. Ziel sei es, durch eine Kooperation mit dem Familienservice eine kostengünstigere Alternative für Familien zu ermöglichen im Vergleich zur Einzelnutzung.

Darüber hinaus hat sich die FDP über den Einsatz eines Springers für alle Kitas Gedanken gemacht. Auch hier soll der Magistrat tätig werden. Und zwar soll er in Erfahrung bringen, ob es einen Bedarf für Springer bei den Schwalbacher Kitas gibt. „Falls der Bedarf besteht, sollte eine solche Stelle, die mit einer pädagogischen Fachkraft besetzt werden soll, geschaffen und zunächst auf ein Jahr befristet werden“, heißt es in dem Antrag, der ebenfalls auf der Tagesordnung steht. Der Springer könnte wie der Familienservice bei Krankheitsausfällen aushelfen.

Gerade die aktuelle Grippewelle habe Eltern vor Herausforderungen in Sachen Kinderbetreuung gestellt, betont die FDP. Teilweise müssen Eltern, die keine familiäre Unterstützung in der Kinderbetreuung haben, große Teile ihres Jahresurlaubs nutzen, wenn der Kindergarten nur eingeschränkt oder gar nicht mehr geöffnet sei. Dieser Urlaub sollte aber als Erholungsurlaub erhalten bleiben, insbesondere berufstätige Eltern müssten deshalb entlastet werden. pz

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