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Kriftel Aufschwung in Kriftel

Die Arbeitslosigkeit in Kriftel nimmt ab und die positive Entwicklung ist "nicht zu bremsen". Aber auch die Einwohnerzahl steigt und hat einen Höhepunkt erreicht, wie schon lange nicht mehr.

15.01.2013 21:33
Von Jöran Harders

Um acht Prozent ist die Zahl der Arbeitsplätze in Kriftel innerhalb nur eines Jahres gestiegen. 2838 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gab es 2011, ein Jahr zuvor waren es 2633. Diese deutliche Zunahme ist zwar die höchste seit zehn Jahren, wie der Erste Beigeordnete und Leiter der Wirtschaftsförderung, Franz Jirasek (parteilos), feststellt. Der Aufwärtstrend bei der Beschäftigtenzahl halte aber bereits seit 2007 unverändert an. Damals war es gelungen, den Arbeitsplatzrückgang zu stoppen, der durch den Abzug mehrerer größerer Unternehmen verursacht worden war.

Infrastruktur wird nachhaltig verbessert

Zu dieser „erfreulichen Entwicklung“ habe laut Jirasek „zweifellos auch die aktive Wirtschaftsförderung im Rathaus beigetragen“. Die Zahlen zeigten, wie wichtig es für die Gemeinde gewesen sei, dass mit dem Ausbau der Autobahn und mit der Anbindung des Gewerbegebiets durch den Bau einer Zubringerstraße die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig verbessert wurde. Hinsichtlich der Einwohnerzahl und der Bevölkerungsstruktur sei Kriftel ebenfalls auf einem guten Weg. Ende 2011 hatte Kriftel 10880 Einwohner ? so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Niedrigere Arbeitslosenzahlen

Und während von 2002 bis 2008 der Anteil der Arbeitslosen unter den Kriftelern stetig angestiegen ist, gibt es auch hier seit 2009 wieder einen Rückgang. Dies sei nicht zuletzt der Erschließung des Neubaugebiets Ziegelei zu verdanken. So waren Ende 2012 nur noch 216 Krifteler als arbeitssuchend gemeldet; keiner der Arbeitslosen war jünger als 20 Jahre. Und auch die Zahl der Gewerbebetriebe war mit 1006 Betrieben Ende 2011 zum ersten Mal vierstellig. Der Aufschwung in Kriftel sei „auch durch die notwendige Haushaltskonsolidierung nicht zu bremsen“, sagt Bürgermeister Christian Seitz (CDU). 2013 will die Gemeinde 1,3 Millionen Euro einsparen und so das Defizit auf 1,9 Millionen Euro reduzieren.

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