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Kommentar Nach vorne blicken

Der Bau der Ländcheshalle geht los. Die Beteiligten sollen ihren Zorn verrauchen lassen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Ein Kommentar.

Der Bau der Ländcheshalle geht nun los. Foto: Martin Weis

Ein Gutes hat die Entscheidung des Parlaments auf jeden Fall: Endlich geht es mit dem Bau der neuen Ländcheshalle los. Zwar finanzieren Stadt und Kreis lediglich eine Dreifeldhalle, die auch für den Schulunterricht genutzt werden soll, aber das Projekt ist nach jahrelangem Tauziehen endlich auf den Weg gebracht. Wenn der TV Wallau mehr Platz braucht – was wohl der Fall ist – kann er selbst entscheiden, wie groß der Anbau ausfallen soll, und wie viel Geld er dafür ausgeben will.

Mag sein, dass bei den jahrelangen Verhandlungen zwischen Stadt und Verein in der Vergangenheit nicht alles rund gelaufen ist. Im Zorn zurückzublicken macht allerdings wenig Sinn.

Vielleicht ist die Parlamentsentscheidung zum Planungsbeginn ja die Chance, dass nun endlich alle an einem Strang ziehen; dass unter den Sportlern bald Einigkeit herrscht, wie viel Geld sie für einen Hallenanbau ausgegeben wollen; und dass sich auch die außerhalb des Turnvereins widerstreitenden Interessen in Wallau am Ende auf ein Ziel konzentrieren: Vereinsmitgliedern und Schülern bestmögliche Bedingungen für die Ausübung ihres Sports zu bieten.

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