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Hofheim Skulpturen Fast alles am rechten Platz

Die Skulpturen des Hofheimer Bildhauer-Symposiums bleiben für fünf Jahre als Leihgaben in der Stadt. Der Kunstverein hofft, dass einige angekauft werden können. Er plant deshalb Benefizveranstaltungen.

„Change me von Ingrid Hornef“ wertet den Platz auf, findet Helena Taranczewski. Foto: Martin Weis

Die Kinder haben ihren Spaß an den neuen Skulpturen, die Hofheim seit dem Bildhauer-Symposium schmücken. Sie krabbeln durch das steinerne Rad vorm Rathaus und robben über den großen Haken, der vor dem alten Wasserschloss steht.

Auch Erwachsene freuen sich an den Akzenten, die die Kunst in der Kreisstadt setzt. „Ich finde, dass der Platz durch die Skulptur von Frau Hornef aufgewertet wurde“, sagt die Hofheimerin Helena Taranczewski, die das Symposium mit viel Aufmerksamkeit verfolgt hat. Vier von fünf Skulpturen, die von August bis September auf der Bildhauer-Wiese neben dem Rathaus entstanden, haben inzwischen ihren endgültigen Platz gefunden.

Vor dem Rathaus steht das Rad von Ulrich Hochmann, am Chinonplatz fordert die Skulptur von Ingrid Hornef „Change me“, am Alten Wasserschloss erinnert der aus Granit gefertigte Haken von Thomas Reifferscheid daran, was alles bereits abgehakt wurde; auf dem Kellereiplatz grüßt die gedrungene Skulptur der römischen Künstlerin Emanuela Camcacci. Nur die einer römischen Amphore nachempfundene Vase von Michaela Biets, die auf der Treppe vor dem Stadtmuseum positioniert werden soll, wird noch überarbeitet. Sie war von Unbekannten auf der Bildhauerwiese umgestürzt worden.

Für die Kunst wird gesammelt

Für fünf Jahre haben die Künstler ihre Werke der Stadt Hofheim als Leihgabe überlassen; das wurde vertraglich beim Bildhauer-Symposium festgelegt. Kunstvereins-Leiter Gerhard Marquordt hofft, dass die eine oder andere Skulptur angekauft wird. Einen fünfstelligen Betrag würde es laut Marquordt schon kosten, sollten alle Werke in Hofheim bleiben. Da der städtische Haushalt seit Jahren ein Defizit ausweist, ist finanzielle Unterstützung seitens der Kommune kaum zu erwarten. Der Kunstverein plant daher Benefizveranstaltungen und Sammelaktionen. In jedem Fall hat er sich das Vorkaufsrecht an den Skulpturen gesichert.

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