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Hofheim Planer der Ländcheshalle können loslegen

Der Magistrat beauftragt ein Architekturbüro, erste Entwurfsplanungen für den Neubau der Ländcheshalle und mögliche Alternativen zur Basislösung zu machen. Der TV Wallau hofft auf Ergebnisse bis Ostern.

Architekten sollen in den nächsten Wochen Vorstudien und erste Entwurfsplanungen für den Neubau der Ländcheshalle und mögliche Alternativen zur Basislösung – Dreifeld-Halle und Platz für 600 Zuschauer – machen. Das hat der Magistrat am Mittwochnachmittag beschlossen. Es gehe darum, Möglichkeiten für den Hallenneubau auszuloten und Kosten für die unterschiedlichen Planungsvarianten zu ermitteln, sagte Rathaussprecher Harald Haaker der Frankfurter Rundschau. Bei der Beauftragung des Architekturbüros habe man eng mit dem Turnverein Wallau zusammengearbeitet. „Wir wollen gemeinsam eine Grundlage schaffen, um zu sehen, was machbar ist.“

Er gehe davon aus, dass bis Ostern Pläne und Zahlen zum Neubau der Ländcheshalle auf dem Tisch liegen, sagte der Präsident des TV Wallau Volker Stingl gestern der FR.

Nach seinen Angaben soll erneut auch die bereits 2011 von einem Architektenbüro vorgelegte Machbarkeitsstudie unter die Lupe genommen werden, Ländcheshalle und Schulturnhalle separat zu bauen.

„Vielleicht gibt es ja auch eine Lösung zwischen Basisprogramm und zwei Hallen“, sagt Stingl. „In jedem Fall müssen wir die Zahlen kennen, um beurteilen zu können, ob und wenn ja in welcher Höhe der TV Wallau sich finanziell beteiligen kann.“ Ein zu großes Risiko könne man dabei allerdings nicht eingehen. „Es gibt Mitglieder, die haben schon mit Austritt gedroht, wenn sich der TV wegen des Hallenneubaus hoch verschuldet.“

Mit der Interessengemeinschaft Wallauer für Wallau sei man dabei auf einer Linie, sagt Stingl. „Die IG versucht, die Interessen aller Wallauer Vereine zu vertreten, die die Ländcheshalle nutzen, wir sprechen speziell für den TV.“ Im Hofheimer Rathaus ist man über das Engagement der Interessengemeinschaft weniger begeistert. Die Berechnungen zum Hallenneubau, die die IG an die Presse gegeben hatte, seien „Augenwischerei“, sagte Harald Haaker der FR. So könne etwa die Grunderwerbssteuer bei einem möglichen Verkauf des jetzigen Ländcheshallenareals nicht als Einnahme für die Stadt verbucht werden. Das Geld gehe komplett ans Land. Auch sei nicht klar, welcher Preis sich tatsächlich beim Grundstücksverkauf erzielen lasse. Weil die Zahlen, die die IG als Basis ihrer Kalkulation nehme, seien rein hypothetisch seien, gebe es aus dem Rathaus keine Antwort auf die Frage, ob die Stadt am Ende nicht doch mehr als nur die Basislösung finanziere. „Darüber spekulieren wir momentan nicht“, sagt Haaker.

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