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Hofheim Neubau für Feuerwehr

In Wallau entsteht ein energieeffizientes Gebäude, das 1,8 Millionen Euro kosten wird und bis Ende Jahres fertiggestellt sein soll.

Wallaus Feuerwehr bekommt eine neue Heimat. Das bisherige Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1977 ist nach Auskunft der Stadtverwaltung bereits abgerissen, an selber Stelle soll ein Neubau errichtet werden. Bis Ende dieses Jahres entsteht auf dem Grundstück an der Steingasse das neue Feuerwehrhaus. Die Rohbauarbeiten haben bereits begonnen.

Der Bau wird nach aktueller Berechnung 1,8 Millionen Euro kosten und allen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrhaus – auch unter energetischen Gesichtspunkten – entsprechen. Das Land Hessen bezuschusst das Projekt nach Angaben der Stadt im Investitionsprogramm zur Förderung des Brandschutzes mit 157 000 Euro. Hinzu kommt eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die einen Kredit in Höhe von 68 450 Euro zur Verfügung stellt.

Das neue Feuerwehrhaus wird aus zwei Teilen bestehen: Ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude in Massivbauweise schließt an eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen an. Im Verwaltungsgebäude werden Umkleidebereiche für Frauen und Männer mit Duschen und Toiletten im Erdgeschoss auf einer Ebene mit der Fahrzeughalle untergebracht sein. Ebenfalls im Erdgeschoss sind neben der Halle ein Lager und eine Werkstatt zu finden.

Die Jugend- und Kinderfeuerwehren erhalten eine eigene Umkleide mit Dusche und Toilette sowie einen Versammlungsraum im Untergeschoss. Gegenüber dem Neubau entstehen am Rand des Festplatzes sieben Stellplätze für Autos der Feuerwehrleute, die ein schnelles Ausrücken im Einsatzfall erleichtern. Energetisch wird das Feuerwehrhaus auf dem neuesten Stand sein. Im Hauptgebäude ist eine mit Strom betriebene Wärmepumpe die vorgesehene Wärmequelle. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert.

Der Neubau des Feuerwehrhauses wurde nötig, da das alte Gebäude unwirtschaftlich geworden war und nicht mehr dem Bedarf einer modernen Feuerwehr entsprach. Unter anderem war die Halle für moderne Feuerwehrfahrzeuge zu klein, die Ausfahrbreiten der Tore waren zu gering. kek

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