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Hofheim Kritik am geplanten ZOB-Umbau

Die Linke rechnet mit enormen Kosten und Chaos, aber keinem Kapazitätsgewinn, wenn der Zentrale Omnibusbahnhof nach den vom Magistrat vorgeschlagenen Varianten umgebaut wird. Pro Tag steigen bis zu 4000 Fahrgäste ein und aus.

Die Linke Hofheim kritisiert die beiden vom Magistrat vorgeschlagenen „Vorzugsvarianten“ zum Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB).

„Da soll mit Millionenaufwand und mindestens einjähriger Vollsperrung unser Zentraler Omnibusbahnhof vollständig umgebaut werden. Und heraus kommt: Bestenfalls zwölf Meter mehr Bussteiglänge und ein schieres Kettensägen-Massaker. Dann wird an unserem schön eingegrünten Busbahnhof fast kein Baum mehr übrigbleiben“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Außerdem rechnet die Partei mit „enormen Kosten, kaum oder gar keinem Kapazitätsgewinn und Chaos während der langen Umbauzeit“.

Die Linke will deshalb Gegenvorschläge in die Diskussion einbringen, wie „mit geringen Kosten bei laufendem Betrieb unser ZOB nicht nur behindertengerecht umgebaut werden kann, sondern auch ein höherer Kapazitätszuwachs erreicht wird als in den beiden Vorschlägen des Magistrats“, so die Linke.

Ein Vorschlag der Partei: Ein zusätzlicher Bussteig für einen 18-Meter-Gelenkbus auf der „Kiosk-Insel“ parallel zur Alten Bleiche. laf

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