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Hofheim/Bad Soden „Das Zusammenwachsen der Kliniken ist nicht in Gefahr“

Aufsichtsratsvorsitzender Harald Schmidt über das unerwartete Millionen-Defizit der Krankenhäuser in Bad Soden und Hofheim sowie die Fehler der Vergangenheit.

Aufsichtsratsvorsitzender
Harald Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurt/Main-Taunus-Kliniken. Foto: Rolf Oeser

Wie lange wird es Ihrer Einschätzung nach noch dauern, bis ein „Wir-Gefühl“ unter den Mitarbeitern entsteht und die Fusion auch da vorankommt?
Ich glaube, dass wir das bis spätestens 2020 schaffen. Nichts motiviert so sehr wie der gemeinsame Erfolg. Wenn wir ein attraktives Umfeld schaffen, Wachstums- und Aufstiegsmöglichkeiten anbieten, wenn Ärzte ihre Expertise einbringen können, dann führt das zur Identifizierung mit dem Label Frankfurt/Main-Taunus-Kliniken. Da bin ich optimistisch.

Ist am Ende auch ein Scheitern des Klinikverbundes denkbar?
Ein klares Nein. Denn wir haben einen Startvorteil gegenüber anderen Krankenhäusern in Deutschland. Der Main-Taunus-Kreis wird insgesamt 77,5 Millionen Euro zuschießen, um die Kreiskliniken schuldenfrei zu machen. Frankfurt und das Land Hessen finanzieren den Klinikneubau in Höchst mit 263 Millionen Euro. Für Verbundsysteme von Kliniken gibt es außerdem Finanzierungshilfen durch das Sozialministerium, um den Prozess des Zusammenwachsens zu beschleunigen. Dadurch können wir uns insgesamt Investitionen in Technik und medizinische Qualität leisten, die wir anders nicht bezahlen könnten. Auch das ist ein Antrieb für uns.

Interview: Andrea Rost

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