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Hattersheim Die ewig Verfolgten

Ausstellung über Sinti und Roma

03.05.2012 23:08

Die Ausstellung „Hornhaut auf der Seele“ erzählt Geschichten der Verfolgung von Sinti und Roma in Hessen. Am Donnerstag, 10. Mai, wird sie im Haus der Vereine in Okriftel durch Bürgermeisterin Antje Köster eröffnet und bietet fünf Tage lang allgemeine Informationen zur Diskriminierung und Verfolgung der Minderheiten seit dem späten Mittelalter und besonders unter dem Nationalsozialismus.

In einem Vortrag des Historikers Udo Engbring-Romang, am Freitag, 11. Mai, um 19 Uhr wird die Geschichte der Okriftler Sinti-Familie Keck-Adam beschrieben. Engbring-Romang hat im Auftrag des Verbands Deutscher Sinti und Roma die Ausstellung zusammengestellt und die Geschichte der Okriftler Familie erforscht, von deren Mitgliedern nur zwei das Konzentrationslager Auschwitz überlebten.

Die Arbeitsgruppe Opfergedenken, die sich seit 2009 der Erinnerungsarbeit für Opfer des Nationalsozialismus widmet, möchte mit dieser Ausstellung „die Auseinandersetzung mit dem Thema“ anregen. Das Ausstellungsprojekt in Hattersheim entstand in Zusammenarbeit mit dem hessischen Landesverband der Sinti und Roma in Darmstadt. Zur Eröffnung wird auch deren Vorsitzender Adam Strauß ein Grußwort sprechen. (cfr.)

Die Ausstellung ist von Freitag, 11., bis Dienstag, 15. Mai, jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

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