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Eschborn Laufen mit dem Weltmeister

Der Stadtlauf-Verein startet am 12. Juli zum zweiten Mal den Eschathlon. Die Teilnehmer können unter vier verschiedenen Strecken wählen. Beim Halbmarathon können sie sich mit Florian Reus messen, der in diesem Jahr Weltmeister im 24-Stunden-Lauf geworden ist.

Bei der Eschathlon-Premiere waren 1000 Läufer am Start. Foto: ROLF OESER

Die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer ist für Florian Reus so etwas wie ein Aufwärmprogramm. Der Ultraläufer aus Sulzbach holte sich im April den Weltmeistertitel im 24-Stunden-Lauf, nachdem er sage und schreibe 263,9 Kilometer am Stück hinter sich gebracht hat.

Dennoch freut sich der 31-Jährige auf den Start beim Eschathlon am 12. Juli, den er als „eine gute Mischung zwischen einem größeren Lauf-Event und einer familiären Veranstaltung“ beschreibt. Ähnlich sieht das Triathlet André Zimmermann, der im vergangenen Jahr der schnellste Eschborner war. Besonders gut gefällt ihm, dass er im Gegensatz zu anderen Läufen keinen Anreisestress hat. „Die Strecke führt direkt an meinem Haus vorbei.“

Doch nicht nur Cracks wie Reus und Zimmermann können beim zweiten Eschathlon an den Start gehen. Der Stadtlauf-Verein als Veranstalter bietet vier Läufe mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad an. Für Schüler gibt es Varianten über 1,4 und 2,7 Kilometer. Erwachsene können zwischen dem Halbmarathon und einem 10-Kilometer-Lauf wählen. Und wem auch das zu viel ist, der kann sich an einer Staffel beteiligen und muss dabei nur fünf Kilometer zurücklegen.

Vier Läufe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden

Im Vergleich zum Vorjahr habe man die Strecke ein wenig verändern müssen, teilt der Vorsitzende des Stadtlauf-Vereins, Patrick Leitzbach, mit. Wegen der Bauarbeiten in der Unterortstraße geht es nach dem Start am Rathaus über die Rödelheimer Straße und den Dörnweg den Westerbach entlang in Richtung Niederhöchstadt und wieder zurück. Die Halbmarathon-Läufer absolvieren den zehn Kilometer langen Rundkurs zwei Mal. Und auch nach dem Rennen gibt es für die Läufer eine Neuerung. „Wir stellen diesmal mobile Duschen zur Verfügung“, sagt Leitzbach.

Der Lauf sei auch für die rund 100 Helfer noch keine Routine, erklärt sein Stellvertreter Hasan Kurt, der die Idee für die Eschathlon-Premiere im vergangenen Jahr hatte. „Es ist immer noch eine spannende Sache“, findet er. Knapp 1000 Teilnehmer waren Mitte Juli 2014 an den Start gegangen. Diesmal dürften es ein paar mehr werden: Mehr als 500 Anmeldungen sind bereits eingegangen.

Für den Ersten Stadtrat Thomas Ebert (Grüne) ist der Eschathlon „eine ganz tolle Sache“. Er hoffe, dass sich der Lauf in den kommenden Jahren fest im Eschborner Veranstaltungskalender etabliert. „Die Stadt wird das Ihrige dazu beitragen“, verspricht er. Selbst mitlaufen will Ebert allerdings nicht. Seine Sportarten seien Radeln und Fußball.

Doch nicht nur um Sport soll es beim Eschathlon gehen, die Verantwortlichen hoffen, darüber hinaus Geld für gute Zwecke hereinzubekommen. So haben sich einige Sponsoren bereit erklärt, pro Teilnehmer einen Euro an wohltätige Organisationen wie den Verein Arque zu spenden.

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