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Hanau Army School wird christliche Schule

Ein Traum von einer Schule: In lichte, weitläufige Räume der ehemaligen Middle School der US-Armee in Hanau zieht die private Paul-Gerhardt-Schule. Bis zu 600 Kinder werden hier ab dem Sommer lernen.

06.02.2010 00:02
Ute Vetter
Nils (links) und Felix beim Probeklettern in der Turnhalle der ehemaligen Middle School der US-Armee in Hanau. In die Räume zieht im Sommer die private Paul-Gerhardt-Schule. Etliche Eltern reagierten überrascht angesichts der Großzügigkeit des nur zweistöckigen Gebäude-Komplexes. "Wow", entfuhr es vielen angesichts der modernen Turnhalle mit ausziehbarer Zuschauertribüne, der großen Aula samt Bühne (die auch Mensa sein wird), der Küche, der großen Klassenzimmer, der kindgerechten Chemie- und Biologieräume mit Sicherheitsschleusen und allem Pipapo. Foto: Monika Müller

"Es ist sehr schön hier, so typisch amerikanisch. Ich komme mir vor wie in einer Fernsehserie über Teenager in den USA." Elisa Bauer (10) aus der 5. Klasse gefällt das neue Domizil der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) des Christlichen Schulvereins Hanau und Kahl. "Es gibt Spinde und Wasserspender, das Gelände ist klasse, es gibt viel Grün und ein Klettergerüst."

Sie und ihr Vater Gerhard Bauer besichtigten mit rund 600 Eltern, Schülern und Interessierten am Freitagnachmittag die einstige Middle-School der US-Armee in der New Argonner Kaserne in Wolfgang.

Etliche Eltern reagierten überrascht angesichts der Großzügigkeit des nur zweistöckigen Gebäude-Komplexes. "Wow", entfuhr es vielen angesichts der modernen Turnhalle mit ausziehbarer Zuschauertribüne, der großen Aula samt Bühne (die auch Mensa sein wird), der Küche, der großen Klassenzimmer, der kindgerechten Chemie- und Biologieräume mit Sicherheitsschleusen und allem Pipapo. Eine Mutter sagte leise: "Hoffentlich wird mein Kind hier aufgenommen."

In der neuen Schule ist viermal so viel Platz

Rund eine Million Euro investiere der Träger in die Renovierung, sagt Jürgen Zoubek, Fördervereinsvorsitzender und Vorstandsmitglied des Trägervereins. Er verhehlte seine Freude über die Vervierfachung des Platzangebotes nicht. "Derzeit haben wir in Hanau nur etwa 1600 Quadratmeter Nutzfläche, hier sind es 6000. Das Gesamtareal ist rund 25.000 Quadratmeter groß!"

Der Trägerverein hat einen Mietvertrag über zehn Jahre mit der Investoren-Firma abgeschlossen und plant danach, das Areal samt Schule zu kaufen. Langfristig solle eine Realschule hinzukommen, dafür würde die Grundschule in ein Neubaugebäude nebenan ziehen.

Bis zu 600 Kinder werden hier schon ab kommenden Sommer lernen und in der offenen Ganztagsschule bis 16 Uhr betreut. In den G8-Klassen des Gymnasiums (150 Euro Schulgeld pro Monat) lernen je 25 Kinder, in einer Grundschulklasse (100 Euro Schulgeld pro Monat) jeweils 22.

Die PGS ist beliebt: Hanaus Gesamtschulleiter Martin Forchheim verzeichnet derzeit rund 200 Bewerbungen für die 44 freien Grundschulplätze und rund 100 Anfragen fürs Gymnasium. "Wir führen keine Tests durch, sondern Aufnahmegespräche. Wir fordern nur Offenheit für die Vermittlung christlicher Werte und unser christliches Konzept."

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