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Gelnhausen Proteste gegen NPD-"Aktionstag"

Die NPD hat für den 5. September die städtische Zehntscheune an der Müllerwiese gemietet und will Flugblätter verteilen. Die SPD will das nicht hinnehmen. Von Alexander Polaschek

08.08.2009 00:08
Alexander Polaschek
Die NPD hat für den 5. September die städtische Zehntscheune in Gelnhausen gemietet. In der Stadt regt sich Widerstand dagegen, so wie hier in der Wetterau am vergangenen Wochenende. Foto: Michael Schick

Zum "Aufstand der Anständigen" ruft die SPD Main-Kinzig gegen einen geplanten "Nationalen Aktiontag" der rechtsextremen NPD in Gelnhausen am 5. September auf. "Neonazis haben bei uns keinen Platz," so der stellvertretende Vorsitzende der SPD Main-Kinzig, Heinz Lotz.

Der Vorstand unterstützt damit die Bemühungen des Gelnhäuser Bürgermeisters Thorsten Stolz (SPD), gegen die Veranstaltung der Rechten eine gemeinsame Protestbewegung zu organisieren. Die stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Susanne Simmler ruft in einer Presseerklärung "alle Demokraten auf, sich anzuschließen". Derzeit sind Gespräche über ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien der Gelnhäuser Stadtverordnetenversammlung im Gange.

Laut Stolz hat die NPD für den 5. September die städtische Zehntscheune an der Müllerwiese gemietet und will an einem Infostand Flugblätter verteilen. Stolz sieht sich außer Stande, den Raum und die Genehmigung für Veranstaltung zu verweigern, weil die NPD bei der Bundestagswahl zugelassen ist.

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