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Main-Kinzig Immer höhere Steuersätze

Der Bund der Steuerzahler hat errechnet, dass von den 29 Städten und Gemeinden im Kreis im laufenden Jahr 13 mindestens eine Steuer erhöht haben.

21.04.2017 22:19

Von den 29 Städten und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis haben 13 in diesem Jahr mindestens eine Steuer erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt der Bund der Steuerzahler (BdSt) Hessen nach der Analyse der aktuellen Steuerpolitik der Kommunen in einer Mitteilung.

Elf Kommunen hätten den Hebesatz der Grundsteuer B erhöht. „Unser diesjähriger Vergleich zeigt, dass es vielerorts erneut zu Erhöhungen kam. Seit 2011 wurden die Hebesätze der Grundsteuer B oft gleich mehrfach erhöht“, erklärt Vorsitzender Joachim Papendick. So habe Ronneburg den Hebesatz jährlich heraufgesetzt, in Hammersbach und Hasselroth seien jeweils fünf Erhöhungen beschlossen worden. Biebergemünd, Hammersbach, Langenselbold, Linsengericht, Neuberg und Ronneburg hätten sogar alle drei Realsteuerhebesätze erhöht – Neuberg zum zweiten Mal hintereinander.

Nachdem 2016 zehn Städte und Gemeinden im Kreis an der Steuerschraube gedreht hätten, seien es in diesem Jahr noch einmal elf. Besonders „drastisch“ für den BdSt: Sechs Kommunen erhöhten den Hebesatz um 100 oder mehr Punkte. Die kräftigste Anhebung müssten die Steuerzahler in Großkrotzenburg und in Langenselbold verkraften, wo er um jeweils 150 Punkte erhöht worden sei. Den „unrühmlichen Spitzenplatz“ belege Großkrotzenburg, wo 620 Prozent aufgerufen würden. Gründau mit 200 und Biebergemünd mit 220 Prozent verlangten am wenigsten. Der Kreisdurchschnittswert sei somit um 36 Punkte auf 414 Prozent an gestiegen. jo

www.steuerzahler-hessen.de

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