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Lamboy Ikea kauft zu

Das Möbelhaus plant eine Erweiterung auf dem früheren Kasernengelände im Lamboy. Derweil geht die Konversion auf dem Hutier-Areal weiter voran.

08.12.2010 16:31
Mit beladenen Wagen verlassen Kunden das Möbelhaus. Foto: dpa/ Weihrauch

Der Möbelkonzern Ikea hat eine 3,7 Hektar große Fläche auf der ehemaligen Hutier-Kaserne im Lamboy gekauft. Das Gelände grenzt direkt an das Areal Oderstraße, auf dem sich Ikea befindet. Es handelt sich um Konversionsgelände, das mit dem Abzug der US-Armee Ende 2008 in den Besitz des Bundes, respektive seiner Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) überging.

Langfristig möchte Ikea sein Einrichtungshaus erweitern und zusätzliche Verkaufsflächen realisieren. „Einen genauen Zeitpunkt für das Vorhaben gibt es derzeit noch nicht“, so Armin Michaely, Expansionschef von Ikea Deutschland. „Wir möchten uns mit diesem Arrondierungsgrundstück die Möglichkeit sichern, den Standort langfristig zukunftssicher gestalten zu können.“

Erschlossen wird das Plangebiet über die Oderstraße. Eine Anbindung nach Westen an die Hutier-Kaserne ist nicht vorgesehen, das Areal wird als „Sondergebiet Möbel Einzelhandel“ festgesetzt. Die Festlegung auf das Kernsortiment vermeidet laut Stadt negative Auswirkungen auf den innerstädtischen Einzelhandel.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) ist froh über den „Impuls“ für die weitere Entwicklung des Areals. Ikea zeige, dass der Standort Hanau weiter an Attraktivität in der Region gewinne.

Claus Niebelschütz, Leiter der Hauptstelle Verkauf der BImA, sagt, nun werde über die Hälfte der einst fast 24 Hektar großen Liegenschaft Hutier-Kaserne zivil genutzt. 2011 würden weitere Teile der Hutier-Flächen auf dem Markt angeboten. ( ute)

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