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Hanau Vor Gericht nicht alleine

Die Opfer- und Zeugenberatungsstelle „Hanauer Hi!lfe“ legt ihre Jahresberichte vor.

Deutschlands erste professionelle Opferberatungsstelle, die seit mehr als 30 Jahren aktive „Hanauer H!ilfe“, hat 2017 mehr als 500 Kriminalitätsopfer und -zeugen in Gerichtsverfahren unterstützt. Das geht aus ihren Jahresberichten 2015 bis 2017 hervor.

Der Schwerpunkt habe mit 387 Fällen im Bereich der Gewalt- und Sexualstraftaten gelegen. Die Mitarbeiterinnen der Zeugenzimmer bei den Justizbehörden Offenbach und Hanau berieten und unterstützten 185 Opfer und Zeugen in Gerichtsverfahren und boten Begleitung vor und während der Verhandlungen an. Das vorrangige Ziel der Zeugenbetreuung sei, das Gefühl, erneut Opfer zu werden bei den Betroffenen abzumildern und an einem reibungslosen und zügigen Prozessablauf mitzuwirken.

Beim Täter-Opfer-Ausgleich, dem Versuch, die aus einer Straftat entstandenen Konflikte zwischen den Beteiligten außerhalb eines formellen Strafverfahrens zu lösen, seien ebenfalls kontinuierlich hohe Fallzahlen zu verzeichnen. So wurden in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt 110 Fälle zumeist von der Staatsanwalt überwiesen.

Seit 2015 bietet der Verein auch eine anonyme und kostenlose Onlineberatung an: www. hanauer-hilfe.beranet.info. jo

Die Beratungsstelle in der Salzstraße 11 ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, montags zusätzlich von 15 bis 17 Uhr, und donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr besetzt sowie nach Vereinbarung unter Telefon 06181/24871.

Alle weiteren Infos sowie die Jahresberichte auf www.hanauer-hilfe.de.

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