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Hanau Opfer unterstützen

Die Sauer-und-Schmidt-Stiftung fördert die „Hanauer Hilfe“. Auch im vergangenen Jahr wurde sie von Kriminalitätsopfern und -zeugen wieder intensiv in Anspruch genommen.

Kurz- und langfristige Hilfe für Opfer von Gewaltkriminalität, Täter-Opfer-Ausgleich, Betreuung, Beratung und Unterstützung: Im vergangenen Jahr hat die „Hanauer Hilfe“ in 387 Fällen 501 Betroffene beraten. Das teilt die Gelnhausener Sauer-und-Schmidt-Stiftung mit, die die Hanauer Hilfe seit Jahren unterstützt. So seien bislang mehr als 30 300 Euro an die Hanauer Hilfe geflossen, die unter anderem in speziellen Zeugenzimmern am Hanauer Landgericht Menschen betreut, die in Gerichtsverfahren aussagen müssen. Laut dem ehemaligen Richter, Hanauer Landgerichtspräsidenten und Vorsitzenden der Hanauer Hilfe, Heinz Frese, wurden auch 2017 die Angebote der Opferhilfe intensiv in Anspruch genommen.

Auch die Online-Beratung, die die Hanauer Hilfe seit 2015 anbietet, sei angenommen worden. Alle Hilfesuchenden würden von erfahrenen Fachleuten professionelle Unterstützung bekommen. Inzwischen sei auch in Offenbach ein Zeugenzimmer eingerichtet worden. Bisher gibt es in Hessen sechs derartige Beratungsstellen. Mit Frese sitze die Organisation mit am Runden Tisch der Bundesregierung zum Thema „Gewalt“ und sei gefragte Beraterin bei Gesetzesvorhaben. Die Stiftung werde auch weiter diese Arbeit unterstützen. Dazu hoffen sie, dass viele Menschen aber auch Betriebe in der Region wieder die ehrenamtliche Arbeit der Sauer-und-Schmidt–Stiftung durch eine Spende unterstützen. jo

Mehr auf www.hanauer-hilfe.de, www.sauer-schmidt-stiftung.de

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