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Hanau Kredite sind ablösbar

Das Sondervermögen Hessenkasse für die Entschuldung von Städten und Gemeinden entlastet die Stadt um 208 Millionen Euro. Jetzt kam der Bescheid.

Die Stadt kann Kassenkredite in Höhe von 208 Millionen Euro ablösen. Das teilt die Stadtspitze mit, nachdem der Bescheid der Hessenkasse eingegangen ist.

Im Gegenzug verpflichte sich die Stadt, von 2019 an bis 2048 insgesamt rund 69,5 Millionen Euro für Zinsdienst- und Entschuldungshilfen an das Sondervermögen der Hessenkasse zu leisten, was einem jährlichen Betrag von rund 2,3 Millionen Euro entspreche. Das seien 25 Euro pro Einwohner. Zudem müssten Ergebnis- und Finanzhaushalt in Planung und Rechnung vom kommenden Jahr an ausgeglichen sein sowie strikte Vorgaben zu Liquiditätskrediten beachtet werden, heißt es aus dem Rathaus. „Das Jahr 2018 wird uns als das Jahr des finanzwirtschaftlichen Neustarts in Erinnerung bleiben“, so Oberbürgermeister und Kämmerer Claus Kaminsky (SPD).

Die Stadt hatte sich schon früh für eine Teilnahme an dem Programm des Hessischen Finanzministeriums entschieden und die notwendigen Beschlüsse gefasst. Damit konnten unmittelbar nach Bekanntgabe der gesetzlichen Rahmenbedingungen die entsprechenden Anträge gestellt werden. Laut OB fügte sich das Entschuldungsangebot perfekt in den seit Jahren verfolgten Sanierungskurs für die städtischen Finanzen.

Kaminsky erinnert daran, dass Hanau mit erheblichen Anstrengungen 2017 erstmals in Zeiten der Doppik einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte. Mit einem Überschuss von mehr als zehn Millionen Euro sei dies das beste Haushaltsergebnis bisher gewesen.

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